[Notiz]: Der SuB, das unbekannte Wesen

40 Gedanken zu “[Notiz]: Der SuB, das unbekannte Wesen”

  1. Es ist kein Zwang, das Buchkaufverhalten zu überprüfen, sondern einfach das Bedürfnis, mich dem Lesestoff zu widmen, den ich bereits zur Verfügung habe. 🙂
    Ich besitze derzeit über 600 Bücher, einen Großteil davon habe ich bereits gelesen. Der hohe SuB kam durch Verschiedenes zusammen:Gewonnene Buchpakete, Tauschbörsen, Geschenke, (un)angeforderte Rezensionsexemplare… Und wenn man dann durch den Job und die Familie nicht so viel Zeit zum Lesen hat, bleibt
    irgendwanneiniges liegen, obwohl man gerne mehr lesen hat möchte. Zu meinen Studienzeiten war mein SuB z.B. noch wesentlich geringer.

    1. Hallo Ada, das ging aber schnell 😉 Den Satz mit dem Zwang habe ich vielleicht falsch formuliert. Ich habe dein Experiment schon so verstanden, wie du es erklärst und dabei betont, Neuzugänge zu einzuschränken, da das dem Vorhaben ja entgegensteht. Ich bin jedenfalls gespannt, ob dein Experiment gelingt und in wieweit es das Stapeln beeinflusst 😉 mit Rezensionsexemplaren kenn ich mich (noch) nicht so gut aus. Kommt über diesen Weg viel zusammen? Liebe Grüße, MacG

  2. (Dein Kommentarfeld wird mir leider nicht richtig angezeigt, wodurch ich zwar die ersten Zeilen meiner Antwort sehe, alle nachfolgenden jedoch nicht mehr. Verzeih bitte die Tippfehler, die so entstehen.)

    In meinem anfänglichen Übermut habe ich sehr viele Rezensionsexemplare angehäuft. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Resonanz so gut sein würde und dementsprechend plötzlich den Zeitdruck, viel und schnell zu lesen und auch besprechen zu müssen. Da das eher in Arbeit als Vergnügen ausartete und meine anderen ungelesenen Bücher auf der Strecke blieben, habe ich irgendwann aufgehört, Rezensionsexemplare anzunehmen. Trotzdem forderten die noch ausstehenden natürlich Aufmerksamkeit. Und während all dem kamen immer neue Bücher durch die in meinem ersten Kommentar genannten Gründe hinzu.

    Mittlerweile (zwei bis drei Jahre später) nehme ich kaum noch was an, allerdings wird mir ab und zu noch ungefragt etwas zugeschickt. Da kann ich dann entscheiden, ob ich es lesen möchte oder nicht. Manches interessiert mich nicht, manches jedoch sehr, wodurch die Ablenkung erneut gegeben ist und die anderen Bücher erstmal liegen bleiben.

    Ganz zu Beginn meiner Blogzeit habe ich noch ähnlich gedacht wie du und eigentlich immer nur bis zu zehn, maximal 20 ungelesene Bücher gehabt. Durch das Bloggen hat sich vieles geändert – zum einen aus oben besagten Gründen, zum anderen weil ich mit mehr Menschen in Kontakt gekommen bin, für die das Thema Literatur eine Rolle spielt: Literaturliebhabende Freunde mit vielen guten Empfehlungen und eben auch Buchgeschenken zu verschiedenen Anlässen, Verlage, Autoren und Buchhandlungen, mit denen sich Kontakte ergaben und ab und zu auch ein Verlagsbesuch, wo ich mich zwar beherrschen, aber nicht zu allem Nein sagen möchte, wenn sich die Gelegenheit bietet.

    Für mich veränderte sich mein Leseverhalten: Auf der einen Seite standen die privaten Bücher, auf der anderen die eher „geschäftlichen“, also jene, die mit einer Terminabsprache und Aktualität verbunden waren. Jetzt konzentriere ich mich wieder vorwiegend auf die privaten und bin deswegen auch guter Dinge, dass sich die große Zahl der ungelesenen Bücher auf positive Weise verringern wird. Als Last empfinde ich übrigens hauptsächlich die Zahl, nicht jedoch die Bücher, denn bis auf wenige Ausnahmen möchte ich die auch alle noch lesen, weil ich sie nach wie vor interessant finde. Und deswegen freue ich mich auch so sehr über mein Projekt – es ist kein Verlust, weil ich nach wie vor alles habe. 🙂

    1. (Das Problem hatte ich auch schon auf einigen Blogs. Das flackert zwar immer in der Zeile, in der man gerade schreibt, aber das was man schreibt sieht man nicht.)

      Das mit den Rezensions- Exemplaren sehe ich irgendwie auch als Problem an, wenn man da einmal denFuß drin hat und man immer wieder Bücher zugeschickt bekommt. Vor allem unangefragte würde ich gar nicht bearbeiten wollen, da mich das Buch am Ende gar nicht interessiert und ich mich nur durchquäle und anderes, wie du auch schon geschrieben hast, auf der Strecke bleibt.
      Jedenfalls Danke für die ausführliche Antwort, wie du zu deinem Stapel gekommen bist und ein paar weitere Einblicke in dein Projekt 🙂

      Gruß, MacG

  3. So ein Stapel kann schon beunruhigend sein, weil man dank ständigen Zuwachses nie dagegen ankommt. Andererseits ist so gewährleistet, dass ich immer und für jede Situation das richtige Buch in Reichweite habe, dann kann ich nach dem Lustprinzip entscheiden, was ich als nächstes lese. Wenn mich ein Buch anspricht, möchte ich es gern haben, damit es nicht in Vergessenheit gerät. Wenn aber ein Buch zu lange bei mir herumgestanden hat, gebe ich es auch gern weiter.
    Zum Thema Rezensionsexemplare kann ich nur sagen, weniger ist besser, sonst blockiert man sich zu sehr und die Freude am Lesen und Schreiben könnte darunter leiden. Das wäre doch schade.
    Toll, dass du das Thema zur Diskussion stellst. Das Thema ist noch lange nicht erschöpft, aber mehr Zeit habe ich leider gerade nicht. Bin auch sehr gespannt, was noch für Kommentare kommen.
    Liebe Grüße
    Petra

  4. Meine Einstellung zum Thema SuB hat sich im letzten Jahr doch sehr stark geändert. Bis dahin war ich der Meinung, dass mich mein SuB belastet. Ich hatte ungefähr 50 ungelesene Bücher, es waren auch mal um die 100, aber ich habe dann kräftig ausgemistet. Mein Ziel war es, meinen SuB so ungefähr auf fünf Bücher zu reduzieren. Der Hintergedanke dabei war, dass die neu dazugekommenen Bücher gar nicht richtig gewürdigt werden, weil sie erst mal auf dem SuB landen und dann in Vergessenheit geraten. Ich wollte Neuzugänge direkt lesen. Und das war meiner Meinung nach nur mit so einem geringen SuB möglich.

    Doch dann ist ein Ebook-Reader bei mir eingezogen. Mit ihm viele, viele kostenlose oder sehr günstige Ebooks, Ebooks aus der Onleihe, englischsprachige Rezi-Exemplare in Ebook-Form. Und dadurch ist mein SuB förmlich explodiert. Die Zahl an „echten“ Büchern hat sich kaum erhöht. Ich denke, mein SuB liegt da immer noch so bei 50 Büchern. Aber auf meinem E-Reader tummeln sich fast 300 ungelesene Ebooks. Und ich finde es toll. Immer wenn ich mein aktuelles Buch beendet habe und vor der Entscheidung stehe, was ich als nächstes lese, macht es mir sooo einen Spaß, mir mein virtuelles Bücherregal anzuschauen, Buch für Buch in die engere Wahl zu nehmen oder aus dieser wieder zu entfernen. Ich finde es toll, so eine große Auswahl zu haben. Denn meine Lesestimmung ändert sich regelmäßig und früher ging es mir manchmal so, dass ich gerne einen Familienroman lesen wollte, aber keinen da hatte. Das Problem habe ich nun nicht mehr. Ich kann mich munter entscheiden zwischen deutsch- und englischsprachigen Büchern, Krimis, Young Adult, Familienroman. Alles ist da. Ich finde es toll. 😀

    1. Noch so eine entspannte Seele. Ich finde es auch toll, allerdings habe ich auf meinem Ebook keinen SuB, vielleicht weil ich das Ebook noch nicht so ernst nehme.

    2. Hallo liebe Buchstabenträume,

      was das digitale Horten von Büchern angeht, kann ich leider noch nicht mitreden, auch wenn ich mich mit dem Gedanken trage mir so ein Gerät anzuschaffen. Mal sehen, wann das soweit ist. Aber selbst mit einem elektronischen Lesegerät hätte ich immer das Gefühl, dass mir die Bücher im Nacken sitzen würden – zum Einen. Zum anderen sind es doch die Geschichten, die einen reizen und da sieht die Sache doch wieder anders aus. Ein spannendes Thema.
      Da ich zur Zeit „nur“ dem analogen Lesen verhaftet bin, ist es wohl eher ein Platz- und vor allem Geldproblem, welches mich zurück hält, Bücher zu kaufen. Wenn ich so auf meine Liste schaue die ich mir seit ungefähr einem Jahr angelegt habe, dann kann mir doch schwindelig werden, denn dieser imaginäre Stapel ist mittlerweile auch bei knapp 150 Büchern angekommen – Anzahl wachsend. Aus eben genannten Gründen kann ich mich noch zurück halten. Mein Traum, wenn man irgendwann ein eigenes Haus besitzt, wäre ein Bücherzimmer, mit Regalen voll Büchern. Ich glaube, dann kann ich mich auch nicht mehr zurück halten 🙂 und die Anzahl der ungelesenen Bücher würde stetig exponentiell wachsen 😀

      Liebe Grüße,
      MacG

      1. Also ich könnte mitlerweile nicht mehr ohne meinen Ebook-Reader leben. 😉 Und ich habe auch nicht das Gefühl, dass mich die Bücher stressen. Sie laufen ja nicht weg. Wie gesagt, ich genieße eher den Luxus, eine große Auswahl und immer das passende Buch zu meiner Stimmung da zu haben.

        Diese 150 Bücher – ist das sozusagen deine Wunschliste?

      2. Das mit dem Ebook-Reader fehlt mir sozusagen als Referenz, wobei ich mich in Gedanken langsam dafür öffne, da es viele Bücher gibt, die man einfach runter liest und wieder weg. Dafür würde ich mir so ein Teil zulegen. Für die besonderen Werke bleibe ich der analogen Welt treu 😉

        Die 150 ist meine Wunschliste – korrekt 🙂

        Liebe Grüße

  5. Wie bewältigt ihr so eine immense Anzahl von Büchern?

    Gar nicht- Ich habe irgendetwas zwischen 400-600 Büchern, wann soll ich das alles lesen? Inzwischen versuche ich, mich hauptsächlich daraus zu versorgen.

    Und vor allem stellt sich mir die Frage, ob das nur eine Anhäufung um der Anhäufung willen ist?

    Früher habe ich viele Bücher für die Uni benötigt. Die Uni-Bücher füll(t)en ganze Regal und auch wenn ich dies am Auflösen bin, bleibt immer noch genug übrig. Ein Jahr gebe ich ihnen, einen Interessenten bei Tauscticket zu finden, dann kommen sie in den Müll. Ansonsten war es so, dass ich lange Zeit auf die bloße Empfehlung hin gekauft habe.

    Wie viele von den gesammelten Büchern lest ihr wirklich und wie viele wandern ungelesen in andere Hände?

    Ist schon passiert, wobei ich das prozentual nicht beziffern kann. Ich hatte einmal 25 Tüten aussortiert, da wird auch das ein oder andere ungelesene Buch gewesen sein dabei sein.Zudem ändern sich auch Interessen und Geschmack.

    1. Dass du soviele (ungelesene) Bücher hast, hätte ich nun nicht erwartet! Ich bin davon ausgegangen, dass du ganz rigoros Ordnung hältst und dich auf ein paar Exemplare beschränkst, die du noch lesen möchtest oder schon gelesen hast. So kann man sich täuschen. 😉

      1. Ich war früher deutlich chaotischer und habe auch zu den Leuten gehört, die sich Bücher gekauft haben, welche dann ungelesen im Regal versauerten.

        Schlimm genug, aber zum Glück bin ich davon geheilt.

    2. Hallo Nomadenseele
      […] Ich habe irgendetwas zwischen 400-600 Büchern […]

      In was für einem Zeitraum hast du diese Anzahl von Büchern angesammelt?

      […] Ein Jahr gebe ich ihnen, einen Interessenten bei Tauscticket zu finden, dann kommen sie in den Müll. […]

      Wäre das nicht ein bisschen schade, die auf den Müll zu werfen? Bevor du die wegwirfst und keinen Interessenten findest, kannst du sie doch einer Einrichtung spenden. Irgendeine würde sich über so etwas bestimmt freuen.

      […] Ansonsten war es so, dass ich lange Zeit auf die bloße Empfehlung hin gekauft habe. […]

      So mache ich es zur Zeit auch, aber immer noch nach meinem Geschmack, denn sonst explodiert der Bücherschrank und die Motten fliegen aus der Geldbörse 😉

      […]da wird auch das ein oder andere ungelesene Buch gewesen sein dabei sein.Zudem ändern sich auch Interessen und Geschmack[…]

      Das ist gerade die Gefahr, die ich sehe. Man kauft sich Buch um Buch, legt sie in den Schrank, nur um dann festzustellen, dass sich der Geschmack geändert hat und man dieses oder jenes doch nicht lesen will und diese ungelesenen Geschichten weiter gibt. Dann halte ich mir lieber höchstens 10 Bücher im Köcher, lese die runter und besorge mir dann neue, was aber nicht immer leicht ist 😀

      Danke für deine Einblicke liebe Nomadenseele.
      Liebe Grüße.

      1. In was für einem Zeitraum hast du diese Anzahl von Büchern angesammelt?

        20 Jahre werden das gewesen sein. 20 Jahre, die ich zutiefst bereue.

        So mache ich es zur Zeit auch, aber immer noch nach meinem Geschmack, denn sonst explodiert der Bücherschrank und die Motten fliegen aus der Geldbörse 😉

        Ich kaufe nur noch, was ich als absolut notwendig empfinde. Das ist leider immer nocht genug. Ich halte es inzwischen für einen Idealzustand, sehr wenig zu besitzen; kaufen kann man ja immer noch.

        Dann halte ich mir lieber höchstens 10 Bücher im Köcher, lese die runter und besorge mir dann neue, was aber nicht immer leicht ist 😀

        Du machst das ganz richtig, bleibe auf der Spur.

  6. Danke vorerst an alle. Die Antworten waren bisher sehr aufschlussreich. Ich versuche in den nächsten Tagen auf die einzelnen Beiträge ausführlicher einzugehen. Vielleicht hat in der Zwischenzeit noch jemand Lust seine Meinung zu dem Thema zu schreiben.
    Grüße, MacG

  7. Ich bin durch den Link von Nomandenseele hier gelandet und möchte nun auch noch meine Meinung beisteuern. Ich habe einen SuB von aktuell 681 Büchern und bin sehr entspannt damit. Erst einmal muss wohl erklärt werden, wie es zu so einem SuB kommen konnte. Ganz einfach: ich liebe Geschichten. Jahrelang war ich aktiv in einem Bücherforum tätig und hatte eine Lieblingsbuchhandlung. Da wurde ich bei Empfehlungen gerne schwach. Aus dem Forum habe ich mich zurückgezogen, meine Lieblingsbuchhandlung schloss ihre Pforten, seither hat sich der Bücherzuwachs drastisch reduziert. Davon abgesehen, knapp 700 ungelesene Bücher sind auch genug. Da über den SuB als solchen immer wieder gerne diskutiert wird, hatte ich meine Meinung bereits im Dezember 2012 auf meinem Blog dazu geäußert: klick

    1. Ich habe einen SuB von aktuell 681 Büchern und bin sehr entspannt damit.
      ____

      Mich macht mein SUB eher nervös. Neben Platzproblemen denke ich immer: *Wenn ich mal umziehen möchte (Und das möchte ich eigentlich immer), dann muss ich mich von 99% der Bücher trennen.*

      Letzten Umzug habe ich bestimmt wegen der Bücherkartons 400 Euro mehr an den Umzugsservice bezahlt. Das mache ich für Bücher, die dann wieder nur rumliegen, nicht noch einmal. Da müsste ich sehr schmerzhafte Entscheidungen treffen und radikal aussortieren.

      1. Würde ich umziehen, würde ich wohl auch ein wenig aussortieren. Da ich aber keine solche Nomandenseele bin und mich in meinen vier Wänden sehr wohl fühle kann alles so bleiben wie es ist.
        Ich mag ihn tatsächlich, meinen SuB. Ich freu mich auf eine Menge schöner Bücher die darauf warten von mir gelesen zu werden. Ich muss nur die Zeit dazu finden.

      2. Ich mag meine Wohnung, auch wenn ich sie nie gekauft hätte, weil der Ort alles ist was ich ablehne.
        So alle 4-5 Jahre kommt in mir aber das Bedürfnis nach einer grundlegenden Veränderung auf.

    2. Hallo Papyrus,

      Respekt, dass nenne ich mal eine Anzahl an Bücher, die so bestimmt nicht mal manche Dorfbibliothek als Gesamtbestand aufweisen kann. Das wäre nur etwas für mich, wenn ich ein Haus hätte, in dem ich mir ein eigenes Bücherzimmer einrichten könnte (ein kleiner Traum von mir – mit Ledersessel und Lesetisch).
      Wie du zu soviel Büchern kommst, hast du schon erklärt. Was mich aber interessiert ist, ob dich so eine Riesenauswahl nicht manchmal überfordert? Aus aktueller Sicht gesehen, wären mir das zuviele Bücher. Das würde mich mental erdrücken. Aus deiner Sicht ist es bestimmt schön, jedesmal, wenn du ein Buch suchst, an den Regalen entlang zu gehen und das rauszusuchen, nach dem dir gerade ist. Stelle ich mir spannend vor, Stichwort: Bibliothek.

      Liebe Grüße.

      1. Diese Riesenanzahl überfordert mich nicht. Warum sollte sie? Die Bücher stehen im Regal und benötigen keine weitere Betreuung, es ergeben sich auch keine Folgekosten. Außerdem sind nur meine Interessensgebiete vertreten: Belletristik, Fantasy, einige Krimis, Zeitgenössisches (aus aller Welt) und Historisches. Bis auf einige Ausnahmen versuche ich Serien zu vermeiden. Chick Lit, SF und und Klassiker sind nicht vorhanden. Thriller wurden im wahrsten Sinne des Wortes direkt konsumiert. Sprich bei Bedarf gekauft und direkt gelesen, ein Genre was mir aber immer weniger gefällt.
        Glücklicherweise habe ich kein Problem mich von diversen Büchern zu trennen. Ist ein Buch gelesen und unter „Mittelmaß“ eingestuft, wird es verschenkt oder vertauscht. Somit habe ich also tatsächlich keine Probleme mit dem SuB. Übrigens, mein Wohnzimmer ist mein Bücherzimmer und ich fühle mich wohl damit.

      2. Naja, bei der Wohnzimmergestaltung haben bei mir noch mehr Menschen ein Wörtchen mitzureden 😉 weshalb das Bücherzimmer noch warten muss 🙂 und genau aus dem Punkt heraus würde mich so ein Riesenhaufen an Büchern überfordern, weil eben kein Platz vorhanden ist 🙂

  8. Mein SUB (wie ich dieses Wort eigentlich hasse) dürfte auch ziemlich hoch sein, ich zähle nicht. Zusammengekommen sind diese vielen ungelesenen Bücher über Jahre. Flohmarktbesuche, Ramschkisten, Rezensionsexemplare, Spontankäufe, “Belohungskäufe”, Leseexemplare (dazu hat man ja als Buchhändler immer Zugang ..und beruflich bedingt muss man sich ihrer auch annehmen) Ein Buch ist eben schneller gekauft als gelesen. Ich sehe das aber nicht so dramatisch, ich freue mich eher über noch viele tolle Bücher in meinen Regalen. Was ich viel befremdlicher finde (denn die meisten Bücher, die bei mir stehen, stehen da ohne irgendwelchen Druck herum, ohne sofort gelesen werden zu _müssen_), ist diese Angewohnheit mancher Leser, das Vorhandensein und Anwachsen ihres SUBs so zu zelebrieren als ginge es eigentlich mehr darum, Neues anzuhäufen statt tatsächlich zu lesen. Als ginge es nur ums Haben. Ich habe auf Flohmärkten beispielsweise viele Klassiker gekauft, die ich momentan nicht lese, weil mein Beruf von mir verlangt,mich mehr dem zu widmen, was neu auf den Markt kommen, weil die Kunden überwiegend danach fragen werden. Ich weiß aber, dass ich diese Klassiker noch lesen werde, weil sie mich interessieren, schon lange. Aber neben einem Vollzeitjob bleibt eben nicht so viel Zeit, alle Interessen, die man hat, sofort auszuleben …;)

    1. Hallo liebe Sophie,

      einigen wir uns auf DHBdngww? (Übersetzung Der Haufen Bücher, der noch gelesen werden will? Glaube mir, der SuB geht mir auch immer wieder auf den Senkel, wenn ich den lese, aber es ist nunmal der Begriff, der sich eingebrannt hat in den Bloggerkreisen, schön griffig zu schreiben 😉
      Da du schreibst, dass du schon von berufs wegen mit Büchern zu tun hast, ist es bei dir nicht nur Hobby sondern Berufung 😉 Da kann ich mir vorstellen, dass du, allein um am Puls der Zeit zu bleiben, immer an den Neuerscheinungen dran sein „musst“. Wenn noch die Flomarkterwerbungen dazu kommen, dann wird der DHBdngww ganz schnell ziemlich hoch. Stelle ich mir an deiner Stelle spannend vor. Bei mir ist das, da es neben Beruf, Familie und Freizeit „nur“ Hobby ist, schon allein zeitlich eingeschränkt und ich versuche schon, mich breit aufzustellen, in dem ich nach neuen und alten Büchern Ausschau halte. Eben das was mich interessiert. Doch, wie ich es schon in den anderen Kommentaren anklingen ließ, würde mich allein die Masse an Büchern überfordern – es sei denn, der schon mehrfach angesprochene Traum des eigenen Bücherzimmers wird irgendwann Wahrheit 😉

      Liebe Grüße,
      MacG

  9. Also, ich hatte, als ich mit dem Bloggen angefangen habe, höchstens mal fünf ungelesene Bücher gleichzeitig daheim, und das lag dann meistens daran, dass ich davor Geburtstag hatte oder Weihnachten war. Und das sind nach wie vor die Bücher, die bei mir am längsten herumliegen – Geschenke (was total dumm ist, weil ich mich dann nie bei den Schenkern bedanken kann, also nicht richtig). Zusätzlich kommt es bei mir jetzt aber auch häufiger dazu, dass ich im Buchladen stehe und ein Buch sehe, das von dem und jenem Blogger geradezu besungen wurde. Und wenn sich diese positiven Meinungen häufen, dann kaufe ich das eben. Das hält sich bei mir zum Glück noch in Grenzen (der SuB ist aktuell bei 17), aber ich kann schon verstehen, dass viele mehr Bücher angehäuft haben. Bei mir ist das Äquivalent dazu wahrscheinlich meine Wunschliste, die mittlerweile die 200 überschritten hat. Bis jetzt habe ich es aber sonst noch geschafft, mich wenigstens ein bisschen unter Kontrolle zu halten – denn ich wollte schon alle Bücher lesen, die ich besitze ^^. Und so eine kleine Auswahl hat auch den Vorteil, dass man sich schnell was anderes schnappen kann, wenn man keine Lust mehr auf die aktuelle Lektüre hat.

    1. Hallo liebe(r) Sema IV,

      bei dir kann ich die Antwort kurz machen, denn genau so wie bei dir, ist auch mein aktueller Stand. Nur die Anzahl der ungelesenen Bücher und mein imaginärer Stapel ist ein wenig kleiner 😀

      Liebe Grüße,
      MacG

  10. Ich weiß gar nicht genau, wie hoch mein SuB ist. An gedruckten Bücher habe so um die 120. Bei den eBooks sieht es schon anders aus, das dürften insgesamt an die 800 sein.
    Ich gehöre zu dem Bloggern, die auch schon vor dem Blog einen SuB hatte. Hauptsächlich durch Flohmärkte und Tauschbörsen. Als dann der E-Book Reader kam, ist das ganze dann so richtig explodiert – hier ein Sonderangebot, da etwas kostenloses, dazu diverse Klassiker, die ich immer schon mal lesen wollte…
    Belastend empfinde ich das ganze gar nicht. Da ich mich aber mit dem Gedanken an einen Umzug spiele, versuche ich die ungelesenen Papierbücher zu dezimieren und suche mir immer erst dort ein neues Buch aus. Wenn gerade nichts passendes dabei ist, dann kommt der Reader zum Einsatz. Ab und zu kaufe ich auch noch ein Buch, ich wähle inzwischen aber gewählter aus. Den Tauschbörsen habe ich ganz ade gesagt, nachdem die letzte, bei der ich war, den Betrieb eingestellt hat.

    1. Hallo liebe Hermia,

      das stelle ich mir eben sehr spannend vor mit diesen Ebook- Readern, weil da vor allem das Platzproblem nicht herrscht. Mich würde eher die schiere Anzahl an Büchern erdrücken (was dir anscheinend nichtsausmacht), auch wenn man dann eine Riesenauswahl hat. Es ist und bleibt ein spannendes Thema. Sowohl was die Menge an Büchern angeht, als auch, in welcher Welt man sich bewegt (analog oder digital).

      Liebe Grüße,
      MacG

      1. Das Platzproblem war auch der Hauptgrund für die Anschaffung des Readers. Inzwischen schätze ich der Vergrößerung der Schrift noch viel mehr.
        Ich sehe das ganze mehr als eine Bibliothek an, in der ich aus dem vollen Schöpfen kann. Bei echten Büchern ist es noch etwas anderes, die finde ich inzwischen schon erdrückend. Deshalb habe ich mein Regal auch vor einiger Zeit radikal aussortiert und inzwischen behalte ich nur noch die Bücher, die mir richtig gut gefallen haben. Vielleicht würde ich anders empfinden, wenn ich viel Platz hätte, aber den kann ich mir nicht leisten.

  11. SUBs haben die Angewohnheit, sich zu verselbstständigen. Das ist eben so – zähmen kann man sich nicht, also muss man sie gewähren lassen. 😀

    Aber ernsthaft: Ich bin Büchernarr und -sammler, also häuft sich halt einiges an. Solange ich weit über 90 % meines Bücherbestandes auch gelesen habe, finde ich das okay und nicht weiter tragisch, wenn sich diverse SUBs anhäufen. Immerhin gibt es immer wieder Phasen, in denen ich mehrere Bücher lese, ohne zwischenzeitlich neue zu kaufen. Also nehmen die SUBs ja immer auch ab. Passt schon. Viel schlimmer ist, dass ich keinen Platz für neue Regale habe – das ist ein echtes Problem.

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