[Sonntagsleserei]: KW#15 April 2014

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Anfang des Jahres hat die Bücherphilosophin die Sonntagsleser eingeführt. Jeder kann daran teilnehmen und die Beiträge, die ihm im Laufe der vergangenen Woche gefallen haben, mit allen anderen seiner Gefolgsleute teilen. Mittlerweile sind wir schon in der 15. Runde angelangt und es geht weiter.
Letzte Woche habe ich die Sonntagsleseaktion leider verpasst beziehungsweise war keine Zeit dafür, obwohl viele schöne Artikel auf meinem Radar waren, die ich gerne mit euch geteilt hätte. Doch wie ich gesehen habe, war ich anscheinend nicht der Einzige, der letzten Sonntag dem schönen Wetter erlegen war. Diese Woche bin ich wieder mit dabei und gleich zwei Neuerungen gibt es. Die erste bezieht sich auf die Anzahl der Beiträge, die ich mit euch teilen möchte. Damit mehr Aufkerksamkeit den Beiträgen zuteil wird, möchte ich es wie bei widerstandistzweckmäßig halten und mich auf 5 Beiträge beschränken, da reicht dann sicher auch an schöneren Wochenenden die Zeit, einen Sonntagslesebeitrag zu erstellen und ich kann auf die Beiträge, die ich weiter empfehle, besser eingehen. Die zweite Neuerung ist, dass ich ab sofort auch ein Video einbinden möchte, um euch den Sonntag ein wenig mit chilligen, elektronischen Klängen zu versüßen. Nun aber zu den Beiträgen, die mich diese Woche besonders begeistert haben und bei denen ich mir Anregungen holen konnte für den nächsten Buchkauf.

Der erste Beitrag betrifft ein Buch von Emmanuel Carrère mit dem Titel „Alles ist wahr“, welches uns das Bücherwurmloch vorstellt. Für sie ist es „ein kleines Stück Lebensgeschichte, ein Abbild, ein Ausschnitt von ein paar wenigen Schicksalen auf diesem Planeten, aufgezeichnet und festgehalten, um sie erinnerbar zu machen, greifbar, wenn auch nur auf dem Papier. Alles ist traurig, alles ist schön, alles ist wahr“. Klingt für mich sehr spannend, da es tatsächliche Ereignisse in einen literarischen Rahmen  bringt und dadurch eine neue Ebene des Erzählens schafft, da es dem Autor gelingt „die Gefühle und Eindrücke der anderen, die er nicht wissen kann – mit seiner Fantasie zu füllen“ und den Leser „zugleich nie vergessen lässt, dass er eben genau das tut“. Wandert vorerst auf meine Wunschliste, auch wenn es dem Bücherwurmloch nur die Einteilung Mittelmaß wert war.

Caterina von Schöne Seiten präsentiert uns das Buch „Wie sollten wir sein“ von Sheila Heti, dass Caterina dazu anregte, sich Gedanken über ihren eigenen Lebensentwurf zu machen und ob alles richtig ist, wie sie es macht. Selbstoptimierungswahn und der perfekte Plan fürs Leben treiben uns immer wieder voran und wenn ich es richtig verstanden habe, dann entsagt Sheila diesem Leben und lässt sich einfach treiben und kommt damit nicht zurecht. Klingt sehr interessant und ist bestimmt eine Sichtung wert.

Ein Besuch der Frankfurter Verlagsanstalt und der intensive Austausch mit der Autorin Nino Haratschwili, mit der sie sich über ihr neues Buch „Das achte Leben“ austauschten, ein Interview mit ihr führten und auch sonst eine wunderbare Zeit beim Verlag verbrachten.

Mirko Bonné mit seinem Buch „Nie mehr Nacht“ wurde schon mehrfach besprochen und nun auch bei Literatur im Fenster. Da dieses Buch das letzte ist, was von meinen Weihnachtsgeschenken noch übrig ist, und ich es bald lesen werde, ist mir dieser Beitrag schon allein deswegen eine Erwähnung wert. Jedenfalls bin ich vorgewarnt, denn „Bonnés Welt ist kompliziert. Das macht sie anstrengend aber auch gewinnend“. Ich bin gespannt.

Der letzte Beitrag ist dem Blog Buzzaldrin von Mara gewidmet, die es mittlerweile geschafft hat, den 200.000 Besucher auf ihre Seite begrüßen zu dürfen, was sie gleich dazu motiviert hat, ein kleines Gewinnspiel ins Leben zu rufen, bei dem man schöne selbstgemachte Dinge rund um das Schreiben und entspanntes Lesen gewinnen kann. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Mara und auf die nächsten 200.000 Besucher.

Zu guter Letzt gibt es noch das versprochene Video. Diese Woche gibt es den Titel „Damage Done“ von Moderat (Kollaboration von Modeselektor und Apparat) von dem Album II, welches letztes Jahr rausgekommen ist. Es hat zwar mehr einen melancholischen Touch, gefällt aber durch eine ausgereifte Produktion. Viel Spaß damit und euch allen einen schönen Sonntag.

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