[Longlistlesen 2014] [Rezension]: Ulrike Draesner – Sieben Sprünge vom Rand der Welt

3 Gedanken zu “[Longlistlesen 2014] [Rezension]: Ulrike Draesner – Sieben Sprünge vom Rand der Welt”

  1. Meine Lektüre liegt ja schon ein gutes halbes Jahr zurück, aber ich habe gerade noch die Stimmenvertreter der Vergangenheit – wie Du sie so schön genannt hast – mit ihren unglaublichen Geschichten im Kopf: Die Flucht des jugendlichen Eustachius und seine ersten Jahre in der neuen Heimat, die Kriegs- und Nachkriegserlebnisse von Hannes, die Flucht Hilkas. Anhand dieser beeindruckenden Geschichten wird das Grauen des Kriegs und der Nachkriegswirren noch einmal so richtig deutlich und das finde ich insofern wichtig, als dass in meiner Familie diese Erlebnisse nicht erzählt wurden – die Großelterngeneration ist früh gestorben – und zum anderen diese Zeit sowieso nie thematisiert wurde. Das ist vielleicht in anderen Familien auch so gewesen. Und so stimme ich Dir zu, dass der Roman sicherlich nicht komplett überzeugt, die Gegenwartsstimmen finde ich auch schwächer, aber doch so starke Passagen hat, dass es sich wirklich lohnt, ihn zu lesen.
    Viele Grüße, Claudia

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