[Rezension]: Martin Kordić – Wie ich mir das Glück vorstelle

4 Gedanken zu “[Rezension]: Martin Kordić – Wie ich mir das Glück vorstelle”

  1. Lieber Marc,

    ah, gut zu wissen, wo das Buch mittlerweile ist. Ich hatte mich schon gefragt, ob es steckengeblieben ist, irgendwo. Die kritischen Töne zum Buch kann ich nachvollziehen, es ist auf keinen Fall leichte Lektüre, obwohl es so leicht (im Sinne von dünn!) daherkommt. Herzlichen Dank jedenfalls für deine Rezension. 🙂
    LG

    Sophie

    1. Hallo Sophie, ich habe es auch schon vor 2 Wochen weiter geleitet, nur noch keine Rückmeldung erhalten, ob es angekommen ist.
      Die Lektüre war wirklich schwieriger als gedacht und fordert die Konzentration. Lesenswert auf jeden Fall, aber ob ich es weiterempfehlen würde, hängt vom jeweiligen Lesertyp ab.
      Vielen Dank jedenfalls für die Tour und wenn wieder eine statt finden sollte, bin ich gerne dabei 🙂 beziehungsweise würde ich gerne für Walter Kirns „Blut will reden“ eine veranstalten, nur hat sich bisher niemand dafür gefunden. Interesse?
      Liebe Grüße.

  2. Lieber Marc,
    bei mir liegt die Lektüre ja nun schon ein wenig zurück, aber ich habe immer noch ganze deutliche Szenen im Kopf: wie Viktor bei der Verrteibung von seiner Familie getrennt wird, wie er alleine durch diese zerstörte Stadt irrt – ja, Mostar könnte gut sein -, wie er den Zoo besucht, an den er so gute Erinnerungen hat, und den nun auch zerstört vorfindet und ohne Tiere. Und wie Du schreibst, wirkt diese kindlich-naive Perspektive, mit der er auf seine Unmwelt schaut, umso stärker, als dass wir ganz andere (Fernseh-)Bilder im Kopf haben. Und sie wirkt so eindringlich, weil dieser kleine Junge ja überhaupt nicht wertet und erklärt – kann er ja auch nicht – und niemanden verurteilt, sondern einfach nur erlebt und überlebt. — So ist es schön, durch Deine abwägende Lektürebesprechung noch einmal an den Roman erinnert zu werden.
    Viele Grüße, Claudia

    1. Hallo Claudia,
      es freut mich, wenn ich deine Erinnerungen noch einmal auffrischen konnte. Und auch wenn ich mit der Lektüre so meine Probleme hatte, bleibt die Eindrücklichkeit der Beschreibungen im Gedächtnis haften.
      Liebe Grüße
      Marc.

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