[Rezension]: Stephen King – Böser kleiner Junge

12 Gedanken zu “[Rezension]: Stephen King – Böser kleiner Junge”

  1. Ein King eben – schaurig schön!
    Die Beschreibung des Jungen erinnerte mich spontan an … „Karlsson vom Dach“

  2. Ich freue mich, dass dich diese kleine Geschichte genauso in ihren Bann zog wie mich damals. King versteht es eben, auch ohne riesiges Blutvergießen guten Horror zu schreiben. Seine Kurzgeschichtensammlung konnte mich allerdings nicht so packen wie dich. Irgendetwas hat mir da immer gefehlt und bei „Big Driver“ war ich anfangs gebannt, doch fand ich die Hintergrundverwicklungen dann doch zu weit hergeholt.

    1. Hallo Kathrin,

      genau diese Art von Horror mag ich so an King. Es muss nicht immer das Blutbad sein. Schade, dass dich die Kurzgeschichtensammlung nicht packen konnte. Gerade das von dir genannte „Big Driver“ ist doch ein schöner Rape&Revenge- Thriller, der dann sogar noch eine schöne Überraschung parat hat. Müsste es mal wieder lesen, ist ja jetzt auch schon wieder 4 Jahre her.

      Liebe Grüße.

      1. Ja, ich weiß auch nicht so recht, was da genau los war – zur Kurzgeschichtensammlung haben sich die Lobeshymnen ja regelrecht überschlagen, selbst die, die gerade mit Kings neueren Werken weniger anfangen können, waren begeistert. Vielleicht war der Zeitpunkt einfach nicht passend – manchmal muss man für ein Buch in einer bestimmten Stimmung sein. Vielleicht waren meine Erwartungen aber auch zu hoch?!
        „Big Driver“ fand ich ca. bis zur Hälfte sogar richtig grandios, nur – wie gesagt – das Ende, bzw. wie alles zusammenhing, hat mich enttäuscht.
        „1922“ fand ich in der Kurzgeschichtensammlung am besten, stellenweise jedoch etwas zu langatmig. Außerdem mochte ich die Idee hinter „Under the Weather“ (die Geschichte erschien erst später als Zusatz für die englischsprachige Taschenbuchausgabe – ich weiß nicht, ob die Geschichte auch in einer deutschen Ausgabe enthalten ist und falls ja, wie der Titel übersetzt wurde).

        Im Großen und Ganzen bevorzuge ich allerdings Kings 1000-Seiten-Wälzer, da ich es liebe, für so lange Zeit in seine Welten einzutauchen und eine Vielzahl an Charakteren auf ihrem langen Weg zu begleiten.

      2. Mir erging es bei A good mariage genau so, dass gerade der Stimmungsaufbau zu Beginn richtig intensiv war und der Rest nicht mithalten konnte.
        Es gibt noch eine Bonusgeschichte? Wie kommt man denn an diese, ohne das Buch zu kaufen?

      3. Außer in der englischen Taschenbuchausgabe ist die Bonusgeschichte wohl gar nicht zu erhalten. Noch nicht! Im Herbst erscheint ja von King eine neue Kurzgeschichtensammlung („The Bazaar of Bad Dreams“, dort wird auch „Böser kleiner Junge“ enthalten sein und damit erstmals auf den englischsprachigen Markt kommen) – und in dieser ist dann auch noch einmal „Under the Weather“ zu finden. Da müsstest du also nur noch auf die deutsche Übersetzung warten und hättest im gleichen Zuge noch andere neue Geschichten 😉

      4. Warum auf das Deutsche warten? 😉 lese King lieber auf Englisch 😀 vor allem seit Joachim Körber nicht mehr der Ubersetzer ist. Also Kings Schnelligkeit im Schreiben ist der Wahnsinn. Da kommt man als Leser gar nicht hinterher. Und die Turmreihe will auch mal wieder gelesen werden *Panik*

      5. Du also auch. Perfekt! Dann ist die Wartezeit nicht so lang!
        Ich bevorzuge King ja auch im Original, aber bei David Nathan werde ich immer schwach und hole mir oft das deutsche Hörbuch.
        Ich staune auch immer, was King in einem Jahr alles so zusammenschreibt. Und wenn ich bedenke, wie viele seiner älteren Werke ich noch nicht gelesen habe,könnte ich locker zwei Jahre damit verbringen, nur King zu lesen. Die Turmreihe gehört zum Beispiel zu den noch ungelesenen Werken.

  3. Um Stephen King hatte ich bis jetzt immer einen Bogen gemacht. Vorurteile gegen Bestseller, wahrscheinlich. Aber diesen Sommer ist er einfach dran, deswegen war ich dankbar für deine Beiträge (auch die früheren).
    Viele Grüße
    HS

    1. Hallo Herbert,
      du wirst ein Einlassen auf Stephen King sicher nicht bereuen. Klar ist er Mainstream und Bestseller, aber er hat seinen Stil sehr gut verbesser gegenüber seinem Frühwerk. Eigentlich (fast) alles seit der Jahrtausendwende ist auf die eine oder andere Art lesenswert. Als Tipp würde ich wirklich „Der Anschlag“ empfehlen, wo er den Zeitgeist der 60er sehr gut einzufangen vermag und die Thematik der Zeitreise auf sein Level zieht, womit es einem als Leser logisch erscheint.
      Grüße und viel Spaß beim Entdecken eines großen Autors.

      1. Danke für den genauen Tipp. 60er sind genau richtig. Bin ich mal gespannt, ich habe schon öfter gehört, dass er längst kein „Leichtgewicht“ mehr ist. Nach dem Lesen melde ich mich hier wieder.
        Viele Grüße
        Herbert

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