[Sonntagsleserei]: Juli 2015

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Die zweite Jahreshälfte ist angeläutet, die Frankfurter Buchmesse ruft ganz laut „Buchpreisblogger“, die Herbstpakete werden von den Verlagen so langsam geschnürt und harren der Veröffentlichung und viele schwitzten unter der Hitze, die uns im Juli heimsuchte.
Viele Blogbeiträge sind währenddessen wieder über meinen Bildschirm gerattert und ich habe euch einen kleinen Auszug derer zusammen gestellt, die mir am Besten gefallen haben. Vielleicht ist etwas für euch dabei. Viel Spaß beim Stöbern.

Lasst uns endlich wieder über Literatur reden
Caterina hat die Debatte Literatur vs. Feuilleton und über das Selbstzerfleischung der Blogger untereinander in ihrer Netzrundschau vom Juli wunderbar zusammengefasst. Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen, außer dass ich bei dem aus der ganzen Diskussion resultierenden Blog „Let’s talk about books“ selbst mit Hand anlegen werde und schon gespannt bin, wohin sich alles entwickeln wird.

Im Frühling sterben – Das Buch, dass den Herbst einleitet

Der Autor Ralf Rothmann hat im Zusammenhang mit dem Deutschen Buchpreis für Furure gesorgt, indem er gesagt hat, dass er von vornherein auf dieses Marketinginstrument verzichtet und nicht für die Nominierung kandidieren möchte (siehe zum Beispiel entsprechenden Artikel in der FAZ).

Dem gegenüber wir der Roman gerade in der Bloggosphäre gefeiert und gelesen, dass die Schwarte kracht. Die meisten Besprechungen gehen auch auf den Verzicht zum Deutschen Buchpreis ein, doch wird er größtenteils als das gefeiert, was er allem Anschein nach ist: Der beste Roman des Jahres.

Thomas Brasch von Brasch&Buch zum Beispiel resümiert in seinem Beitrag:

„Ich wünschte, dieser fesselnde und sprachlich einnehmende Roman wäre schon in meiner Jugend erschienen und ich hätte ihn gelesen. Ob er die Jugend heute erreicht? Eine Chance wäre vielleicht die Aufmerksamkeit gewesen, die ihm die Teilnahme am Wettbewerb für den deutschen Buchpreis gebracht hätte.“

Tobias Nazemi von Buchrevier reflektiert den Inhalt am Ende seiner Besprechung, indem er unbequeme Fragen stellt, die sich jeder vor Augen führen müsste, und feststellt, dass wir auch nicht anders gehandelt hätten, als die Generation, die im Buch beschrieben wird:

„Mir gingen beim Lesen dieser Geschichte tausend Gedanken durch den Kopf. Wie hätte man selber damals reagiert, wenn man auf einem Tanzabend in der Dorfkneipe aufgefordert worden wäre, „freiwillig“ fürs Vaterland in den Krieg zu ziehen? Hätte ich damals „Nein“ sagen können? Oder auch die Exekution des besten Freundes. Was hätte man tun können? Nichts! Und darüber reden – auch nicht. Keiner hätte es verstanden. Also hätte ich wohl wie Walter meine Klappe gehalten, wäre meiner Arbeit nachgegangen, hätte meine Pflicht getan, nach Feierabend mein Bierchen getrunken und am Ende festgestellt, dass auch die Zeit nicht alle Wunden heilt.“

Birgit von Sätze&Schätze meint zu diesem Buch:

„Rothmann hat den Weg des Schreibens gefunden, um – vielleicht ein wenig pathetisch ausgedrückt – die Lasten seiner Eltern abzutragen. Und er erinnert nun mit diesem Buch in einer Zeit daran, als die Traumata, die sichtbaren und unsichtbaren, beinahe schon zu verblassen drohen, Aufarbeitung abgehakt. Vielleicht mag er auch ein wenig aufrütteln, jene Generation der Nachkommen, für die diese Erfahrungen nur noch Erzählungen der „Vorfahren“ sind, wo der „Krieg“ zum medialen Ereignis wird, für manche auch zum Abenteuer im Nahen und Fernen Osten, wo die Empathie mit Kriegsopfern, Flüchtlingen, traumatisierten Menschen sinkt. Wer weiß.“

Zum Schluss ergreift Flattersatz mit aus.gelesen das Wort, der folgendes mit auf den Weg gibt:

„Die Frage nach der Schuld: sie steht im Mittelpunkt. Die Frage natürlich auch: Wie hätte ich gehandelt, was hätte ich gemacht, wie hätte ich mit den Konsequenzen meines Handelns gelebt? Rothmanns Protagonist ist nach außen hin vielleicht nicht zerbrochen, aber innerlich hat er zeit seines Lebens, das ihm – der Eindruck wird erweckt – gar nicht so viel wert war schwer an seinem Handeln getragen. Man mag gar nicht daran denken, was dies mit einem selbst gemacht hätte….

Fasst man diese zentrale Frage des Romans etwas weiter, kommt man zu dem Problem der Aufrechenbarkeit von Leben: darf ich ein Leben opfern, um mehrere zu retten (im Roman wird ja angedeutet, daß im Falle der Verweigerung alle Schützen zumindest an die Front kommen)? Eine Frage, deren Beantwortung keineswegs leichter ist und wo sich auch der Gesetzgeber heutzutage schwer tut….“

Insgesamt erscheint es mir als ein Buch, über das man sehr stark nachdenken muss und das es zu reflektieren gilt, bezogen auf das heute und das vorvorgestern. Für mich ist die Lektüre auf jeden Fall vorgemerkt und sollte wohl bald (hoffentlich noch 2015) in Angriff genommen werden. Wenn ich jetzt sage, dass ich schon vor dem Buch stand und es dann doch nicht gekauft habe?

Fenster, die zum Hereinschauen einladen

Sophie von Literaturen hat im Juli das Buch „Bodentiefe Fenster“ von Anke Stelling vorgestellt, das von einer Frau namens Sandra handelt, die in einer Wohngenossenschaft lebt, die das Ideal vorlebt, offen miteinander alles auszudiskutieren und wo das Wort Privatheit nicht gerade groß geschrieben scheint. Die Hauptprotagonistin scheint an diesem Lebensmodell, was ihr ihre Eltern eingebrockt haben, zu scheitern. Für mich erscheint das Buch im Ansatz interessant. Was meint Sophie dazu?

„Anke Stellings Roman bohrt so – auch sprachlich – gekonnt in den Wunden, die ein Wahnsinn wie dieser geschlagen hat, dass einem der zunehmende Wahnsinn Sandras unbedingt verständlich erscheinen muss. Obwohl der, letztlich wie das Wohnprojekt, nur nicht imstande ist, Nähe und Distanz auszubalancieren. „Bodentiefe Fenster“ handelt nicht nur vom Muttersein und all den Gedanken, die man besser weder hat noch ausspricht. Es handelt von einem grundsätzlichen Klima in manchen Kreisen, dem sich die Mütter angepasst haben. Von dem unbedingten Wunsch, zwar vieles anders, aber alles richtig zu machen.“

Zusätzlich zu diesem Buch hat sie ein Projekt gestartet, was sie Litsaloon nennt. Dieses Projekt ist auf eine Art Duell ausgerichtet, wo Sophie mit einem anderen MitstreiterIn, die zumindest in Ansätzen gegensätzlicher Meinung sein sollte, in eine Art Interviewduell zu dem jeweiligen Buch geht. „Bodentiefe Fenster“ war sozusagen das Pilotbuch für dieses Projekt. Wie das im Endeffekt aussieht? Schaut einfach mal vorbei im Litsaloon.

Identitätssuche

Simone vom Blog Klappentexterin hat im Juli den Roman „Winternähe“ von Mirna Funk vorgestellt, in dem es um eine junge Frau in Ostberlin geht, die halb Jüdin ist, aber vor den jüdischen Geistlichen nicht als Jüdin zählt. Das führt bei ihr zu Identitätskrisen, die in diesem Buch thematisiert werden. Simone meint zu diesem Buch:

„Mirna Funk hat einen beeindruckenden Roman geschrieben, der getragen wird von der inneren Zerrissenheit einer jungen Frau. Es geht um die eigenen Wurzeln, die eigene Geschichte, der man nicht entkommen kann. Die einen begleitet und für die man einen Weg finden muss, um sie anzunehmen. Als Rahmen dienen wichtige Themen wie die Zerrisenheit zwischen Jude und Nichtjude, und der leider immer noch allgegenwärtige Antisemitismus. Nicht zu vergessen der schwelende Konflikt zwischen Israel und Palästina.“

Steht ab sofort auf der Warteliste.

Buch Nummer 57

Miriam von 1001 Bücher – Das Experiment hat im Juli ihre Liste um das 57.Buch erweitert. Diesmal hat sie sich eines Klassikers angenommen, den ich zwar selber nicht vorrätig habe, aber ein anderes Werk dieses Autors. Sie stellt John Irvings „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ vor. Ihre Worte lassen mich hoffnungsfroh auf „Garp und wie er die Welt sah“ warten:

„Manchmal wird es gut, meistens nicht. Wie im richtigen Leben. Und doch verzweifeln seine Figuren meistens nicht, sie nehmen, was sie haben, und gehen von dort aus weiter. Und der Leser klebt an den Seiten fest, muss sie halten, mit den Augen verfolgen, sie umblättern, atemlos, weil die Figuren ihm in kürzester Zeit so nahe stehen wie sein Bein. Und das schafft Irving, immer und immer wieder, und deswegen sind seine Bücher rare Schätze für mich.“

Und wieder ist es ein schwieriger Stoff

Mara von buzzaldrins darf im Juli auch nicht fehlen. Sie stellt uns das Buch „Die Tage danach“ von Erika Fatland vor. Es geht um die Terroranschläge in Norwegen vor 4 Jahren, die ein ganzes Land traumatisiert haben. Dieses Buch stelle ich mir als schwierige Lektüre vor, die einen öfter schlucken lassen wird ob des Gelesenen. Mara meint dazu:

„Erika Fatland ist ein einfühlsames Buch gelungen, das sich kompetent und sachlich mit den Fakten beschäftigt und gleichzeitig eine Geschichte von Schmerz, Trauer, Wut und Zorn erzählt. Den Leser lässt sie alles miterleben: die Trauer der Überlebenden, die Angst der Opfer und die kaum vorstellbare Brutalität des Täters. Das ist nicht leicht zu lesen und nicht leicht zu ertragen und dennoch ist Die Tage danach ein ganz wichtiges Buch. Ein wichtiges Buch, dem ich viele Leser wünsche.“

Neben „Im Frühling sterben“ schreibe ich mir dieses Buch ganz fest auf meine Lesefahnen. Vor solchen Werken schrecke ich nicht zurück. Vielen Dank an Mara für diesen Tipp.

Interview

Vera vom glasperlenspiel hat eine Reihe, in der sie Blogs aus der Buchbranche vorstellt und die Betreiber dieser einzelnen Seiten zum Interview lädt. Diesmal war der Comicverlag „Egmont“ an der Reihe. Da mir dieser Verlag schon ein paar Mal unter die Augen kam, ich aber bisher noch nichts aus diesem Haus gelesen habe, stieß das Interview bei mir auf großes Interesse.

Weitere interessante Besprechungen aus dem Juli

Die Herbstprogramme sind in den letzten Wochen, ach was sag ich, Monaten, wie Pilze aus dem Boden geschossen und erschlagen den gemeinen Leser. Manche Blogger nehmen sich diese Kataloge aber gezielt vor und picken die für sich geeigneten Perlen aus. Caterina von Schöne Seiten, mit Verlinkung Nummer 2 (die Dritte kommt heute auch noch), geht da quer durch den Gemüsegarten und stellt die Bücher vor, die sich in ihrem Regal ganz wunderbar machen würden. Hier geht es entlang zu ihren literarischen Neuerscheinungen im Herbst 2015. Tobias von libroskop geht da diesmal einen anderen Weg und hat 10 Bücher heraus gepickt, die seiner Meinung nach mehr Beachtung verdienen sollten und die abseits der großen Namen in diesem Herbst das Licht der Bücherwelt erblicken. Zu seiner Vorfreude auf den Bücherherbst geht es hier entlang.

Auf Hundstrüffel wird uns das Buch „Vater und Sohn unterwegs“ von Hedin Brú vorgestellt.

„Ich habe eine Geschichte gelesen, ganz einfach. Dabei eine Welt kennengelernt, die mir bislang fremd gewesen ist. Auch dafür sind Geschichten.

Und bin dankbar gegenüber einem Verlag, der solchen Schärenspuren folgt, an deren Ende sich dem Leser eine Fremde auftut, die einem ohne dieses Bemühen wohl sonst verloren ginge.“

Auf Leseschatz wird „Sommernovelle“ von Christiane Neudecker besprochen.

„Ein nostalgischer, feiner Roman, der in einer Leichtigkeit erzählt wird. Nie wirklich naiv ist, sondern im Leser das hervorrufen kann, was damals in einem selbst rumort hatte und nebenbei sehr schöne Lesestunden verspricht.“

Und den Abschluss bildet, wie schon (fast) den Anfang, Caterina von, na, Schöne Seiten. Sie hat im Juli „Graben“ von Cyan Jones besprochen.

„»Niederwalzen«: Will man über die Art von Literatur reden, die der Münchner Verlag Liebeskind macht, dann ist dieses Wort zweifelsohne angemessen. […] allesamt hochkarätige Vertreter einer Literatur, die rau ist und düster, die dorthin geht, wo es wehtut, von einer maroden Welt erzählt und in marode Seelen eindringt. In diesem Frühjahr ist ein neuer Name hinzugekommen: Cynan Jones. Und niederwalzen, das kann auch er.“

Ich wünsche allen, die hier mitlesen einen wunderschönen Sonntag. Genießt das Wetter, vielleicht findet der eine oder andere etwas für ihn noch Unbekanntes.

Auf bald,

euer Blogdurchforster Marc.

Weitere Sonntagsleser bzw. Monatsrückblicker
– Caterina von Schöne Seiten (siehe Link zu Beginn des Beitrages)
– Kathrin von Phantasienreisen
– Anna von Buchpost
– Petzi von Die Liebe zu den Büchern

Wer noch weitere findet, kann die mir gerne zuflüstern und ich binde sie dann hier ein.

8 Kommentare zu „[Sonntagsleserei]: Juli 2015

Gib deinen ab

    1. Lieber Flattersatz,
      vielen Dank für das Lob, war eine ganz schöne Arbeit, das alles zusammenzufassen, aber es hat sich gelohnt. Die Erwähnung von deinem Beitrag passte auch wunderbar rein.
      Liebe Grüße
      Marc

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  1. Schön, wie jeder Sonntagsleser immer andere Entdeckungen herauspickt! Im vergangenen Jahr hatten sich die Links in den Beiträgen Der Sonntagsleser irgendwann ja immer wiederholt, was sicherlich auch daran lag, dass wir uns immer im Wochenturnus bewegt. Mir gefällt die nun große Abwechslung. Und „Im Frühling sterben“ ging tatsächlich völlig an mir vorbei. Wenn ich nun so die von dir zitierten Stellen der Besprechungen lese,merke ich, dass ich mir den Roman unbedingt näher ansehen sollte!

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    1. Hallo Kathrin,

      ich finde, dass sich die Sonntags- bzw. Monatsrückblickleser dieses Jahr sehr gut ergänzen und es kaum Überschneidungen gibt und sogar noch gegenseitige Tipps drin sind. Der monatliche Turnus ist da gar nicht mal so unschuldig daran, da aus mehr Masse jeder andere Beiträge heraussuchen kann.
      Auf „Im Frühling sterben“ bin ich nach den ganzen euphorischen Besprechungen richtiggehend gespannt.
      Liebe Grüße
      Marc

      Gefällt 1 Person

    1. Hallo June,

      hast du auch etwas für dich gefunden? Die Erwähnung von deinem Beitrag musste einfach mit rein, auch um mich mal zu ermahnen, den Irving, der bei mir schon zwei Jahre im Schrank auf Lesung wartet, in die Hand zu nehmen ;-)
      Liebe Grüße
      Marc

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      1. Die meisten Beiträge kannte ich schon, da ich den Leuten folge, aber der ein oder andere war schon noch dabei :-)
        Ich wünsche Dir viel Freude mit dem Irving, wenn Du soweit bist!

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