[Projekt Entschleunigung]: Der Gang zum Buchladen – Das Ende des Projektes?

9 Gedanken zu “[Projekt Entschleunigung]: Der Gang zum Buchladen – Das Ende des Projektes?”

  1. Ich finde, knappe vier Monate ohne Buchkauf sind eine sehr respektable Leistung. Außerdem kann man sein Geld für sehr viel sinnlosere Dinge als für Bücher ausgeben. 😉

  2. Ich finde es erst mal gut, dass du es so lange durchgehalten hast, viele wären daran schon gescheitert. Auch ist es nicht schlecht, dass du das Prinzip nicht komplett aufgeben und zum alten Vorgehen zurück möchtest, sondern dich nur nicht mehr so strikt einschränkst. Eine Lockerung der Regeln ist ja kein Aufgeben, sondern nur eine Veränderung 🙂 Jedes Projekt muss schließlich erst mal ausprobiert werden. Auf jeden Fall super, dass du damit am Anfang so gute Erfahrungen gemacht hast und es dich weitergebracht hat.

    1. Weitergebracht hat es mich auf jeden Fall. Zum Beispiel habe ich für mich festgestellt, dass ich nicht jedem Hype hinterherrennen muss, sondern picke mir die Bücher raus, die mir zu 100% zusagen (wie aktuell den Arno Frank). Die restlichen lege ich auf die Warteliste und wenn sie mir in einem oder zwei Jahren immer gefallen, kann ich sie immer noch kaufen. Ergo: Es lebt sich entspannter. Ich werde auf jeden Fall weiter vom Projekt berichten.

  3. Hallo Marc,

    ich habe damals deinen Entschluss bewundert und bewundere nun deine Ehrlichkeit dir gegenüber! Manches Scheitern muss man sich auch eingestehen können und das ist auch etwas, das nicht jeder kann.
    Ich jedenfalls kann beide Einstellungen nachempfinden. Als „einfacher“ Leser wäre es vielleicht sogar möglich, diese Entschleunigung weiterhin zu betreiben, doch als Blogger wird man immer und überall verführt und auf Dauer dagegen ankämpfen kostet sehr viel Kraft. 🙂

    Jedenfalls finde ich das Rauchen aufgeben viel einfacher als keine Bücher mehr zu kaufen bis der SuB weggelesen ist. Ersteres habe ich geschafft, letzteres werde ich wohl mit ins Grab tragen…

    Alles Gute und viele Grüße
    vom monerl

    1. Hallo Monerl,

      wie du sicher schon gesehen hast, habe ich aktuell einer Neuerscheinung grünes Licht erteilt (Arno Frank). Ich habe gemerkt, dass eine komplette Einschränkung nix bringt und es sich entspannt leb(s)en lässt, wenn man sich ab und zu etwas gönnt.

  4. Hallo Marc,
    generell finde ich diese „Verbote“ ja eher schwachsinnig. Es reicht ja schon, sein Konsumverhalten ein wenig zu analysieren und dann eine Bremse reinzulegen. Gerade bei Buchbloggern fällt auf, dass die sich gerne mal hochschaukeln mit den Neuerscheunungen. Das ist natürlich immer sehr verlockend und Verlage bieten da ja mittlerweile auch sehr viele Möglichkeiten. Für mich persönlich ist es dann halt immer noch die Frage, ob es mir das Wert ist, ein Teil einer großen Werbetrommel zu sein oder lieber meinem eigentlichen Gedanken nachzugehen. Nämlich Bücher zu lesen, die mich interessieren und darüber zu schreiben. Letztens hat mir meine Tante zwei Bücherkisten geschenkt, die sie aussortiert hat. Da sind so einige Schätze dabei, die ich vorher nixcht im Blick hatte. Sowas ist dann bestimmt viel interessanter, als völlig überhypte Bücher, die man beim Erscheinen schon nicht mehr sehen kann, weil man es schon zu oft gesehen hat.
    Liebe Grüße
    Henrik

    1. Hallo Henrik,

      genau dieses Hochschaukeln war für mich der Grund, an mir selber herabzuschauen und um zu analysieren, was genau ich anders machen muss, um nicht noch mehr in dieses Hamsterrad zu geraten. Dafür musste ich aber mehr als einen Schritt zurück treten und konsequent auf den Erwerb verzichten, um zu merken, wie man sich bewusst auf ein paar Bücher beziehungsweise Neuerscheinungen stürzen kann. Letztenendes machen wir das fast alle in unserer Freizeit, neben dem eigentlichen Broterwerb und, wie bei mir, mit Familienzeit. Da bleibt nicht mehr viel übrig für das Hobby und da überlegt man genau, was man machen will und was nicht. Da haben mir die vier Monate „Verbot“ recht gut geholfen, mich wieder einzunorden.

      Danke jedenfalls für deine Eindrücke und für deinen Besuch bei mir.

      Liebe Grüße
      Marc

      1. Hallo Marc,

        du sagst es. Als Schüler war es für mich auch viel einfacher mit den Neuerscheinungen und so weiter Schritt zu halten. Aber wenn dann der Ernst des Lebens beginnt, gibt es eben mehr zu tun und weniger Zeit, die man dann noch sinnvoller nutzen möchte. Es ist schön, dass du zu der Erkenntnis gekommen bist und jetzt mehr selektieren möchtest, womit du deine Lesezeit verbringen möchtest. Da werden deine Empfehlungen sicherlich noch gewählter! Das ist gut so. 🙂

        Liebe Grüße
        Henrik

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