[Notiz]: Gedanken zum Deutschen Buchpreis und eine Schätzung der Shortlist

Wie jedes Jahr im Spätsommer, wenn schon die ersten Blätter bunt von den Bäumen segeln und die ersten Morgennebel den nahenden Herbst ankündigen, läuft der Literaturbetrieb auf den Höhepunkt des Jahres zu – die Frankfurter Buchmesse. Begleitend dazu wird seit mehr als zehn Jahren der Deutsche Buchpreis verliehen, der das beste deutschsprachige Buch des Jahres küren soll. Und wie Gewissheit darüber herrscht, dass nun die Temperaturen fallen werden, vielleicht auch in nicht allzu ferner Zukunft Schnee zu erwarten ist, so sicher sind auch die Diskussionen um den Vorlauf zur Kürung des Gewinners. Damit meine ich das Prozedere, im August die lange Liste vorzustellen, nur um diese einen Monat später auf eine verkürzte Variante mit 6 Nominierten zusammenzuzurren, die sich dann noch Hoffnungen auf den Preis machen können. Seit ich meinen Blog betreibe, verfolge ich dieses Treiben jedes Jahr zwar mit Interesse, auch wenn ich den ganzem Trubel um ihn herum nichts abgewinnen kann. Jedoch muss ich zugeben, dass mir vor allem die lange Liste immer wieder Bücher unter die Nase reibt, die ich ohne sie niemals wahrgenommen hätte. Doch ich muss zugeben, nachdem ich die Leseproben durchgeackert habe, dass es dieses Jahr eine seltsame Liste ist, die uns da präsentiert wurde. Darauf möchte ich kurz in einigen kurzen Stichpunkten eingehen, um dann am Ende die Shortlist zu präsentieren, die ich erwarten würde. Es sind nicht allesamt meine persönlichen Favoriten, doch werde ich versuchen zu begründen, warum ich diese dort sehe.

  • Zu viel Kitsch

In meinen Augen ist zu viel Kitsch vertreten. Irgendwie ist mir da einiges zu seicht geraten, ich leiere mit den Augen, wenn ich bestimmte Passagen lesen muss. Schlimmster Moment ist diese U-Bahnszene, bei der ich innerlich Schüttelfrost erleide, ob der schrecklich geschriebenen Szenerie inklusive komischen Monologs. Und davon gab es einiges innerhalb der Leseproben, bei denen ich dachte, meine Güte, da gibt es doch bestimmt bessere Bücher in diesem Jahr.

  • Zu wenig Gegenwart

Wo ist der Gegenwartsroman? Wo ist das Gefühl für tagesaktuellen Themen? Es kann doch nicht ernsthaft sein, dass es das schon gewesen sein soll in den letzten Jahren mit Krisen, Flüchtlingen, Familien und anderen Themen. Da sind doch ganz sicher Bücher vertreten, die das behandeln, entweder als Gegenwartsabbildung oder Zukunftsentwurf. So etwas will ich auf der Liste sehen. Eine Spiegelung dessen, was das Leben in unserem Land gerade jetzt ausmacht. Aber bitte nicht verkitscht – siehe obigen Punkt.

  • Zu viel Vergangenheit

Die obligatorische DDR? Vertreten! Luther im Jubiläumsjahr? Check! Schiffsunglück im 19. Jahrhundert mit Überlebenden, die Grausames tun, um zu überleben: Aber sicher! Da ist mir zu viel Rückwärtsgewandtheit enthalten. Es ist teilweise schön zu lesen, was da vorkommt, aber es ist Vergangenheit und tangiert mich stellenweise periphär. Sprachlich finde ich zum Beispiel Evangelio sehr geschickt, aber für mich persönlich viel zu trocken, als das ich das lesen möchte.

  • Zu viel Philosophie

Kraft steht zwar im Vordergrund, aber auch andere Bücher hatten für mich einen philosophisch, therapeutischen Ansatz. Irgendwie klang einiges zu sehr nach Couch beim Kopfdoktor. Auch hier: Sprachlich gut, aber eben nicht mein Ding.

  • Zu viel sprachliche Spielerei

Bei manchen der Leseproben dachte ich schon nach den ersten Sätzen: Geht das auch verständlicher? Geht das auch ohne Schreibtheorie aus dem Hintergrund? Irgendwie war mir da einiges zu abgehoben, zu gestelzt, als dass ich das weiter verfolgen möchte.

Jammern auf hohem Niveau?

Wie oben schon gesagt, sind das alles meine persönlichen Empfindungen beim Durchgehen der Leseproben und wenn ich mich mit manchen der Bücher tiefergehend beschäftigen würde, sollten sich manche der Eindrücke verflüchtigen. Sei es drum, meine Lesezeit ist kostbar, Leseproben daher ein probates Mittel, um abzuschätzen, ob die Bücher etwas für einen sind und somit sind 80% der Bücher auf der langen Liste für mich persönlich nicht die Zeit wert, sich weiter damit auseinanderzusetzen. Und doch habe ich aus allen 20 Büchern meine persönliche Shortlist erstellt und bin gespannt, wie groß die Schnittmengen mit der tatsächlich veröffentlichten sein werden. Heute werden wir es sehen.

Lesen macht glücklichs Shortlist für den Deutschen Buchpreis

  • Evangelio

In meinen Augen der große Favorit auf den Preis. Einmal, weil er perfekt in das diesjährige Lutherjahr passt und andererseits allein die Leseprobe einen Ton anschlägt, der genau dem entspricht, was man sich für die Zeit von vor 500 Jahren vorstellt, wie da geredet und gedacht wurde. Für mich persönlich zu dröge, aber aus den Augen, dass das beste deutschsprachige Buch gesucht wird, sprechen einige Kriterien dafür, dass es dieses werden kann.

  • Walter Nowak bleibt liegen

Ich mag Bücher, die einen inneren Monolog widerspiegeln und bei dem vieles durchgekaut wird, was diese Figur ausmacht. Wenn das noch so gut geschrieben ist wie in diesem Fall, dann kann man nicht umhin, Julia Wolfs Buch auf die kurze Liste zu setzen. Eines der Bücher, die ich auf meine persönliche Wunschliste setzen werde.

  • Schreckliche Gewalten

Allein der Anfang ist von einer Magie und Kraft durchzogen, das es einen erschaudern lässt. Auch wenn mir mancher Satz zu verwurschtelt daher kommt, möchte ich mir dieses Buch genauer ansehen.

  • Kraft


Es ist mit Philosophie durchzogen, eigentlich nicht mein Ding. Es ist aber gut geschrieben und somit ab auf die Shortlist damit.

  • Das Floß der Medusa

Ein Floß mitten auf dem Meer, abgehalfterte Menschen und eine Ahnung, wie diese Menschen 2 Wochen auf dem Meer überleben konnten. Interessante Geschichte, gut geschrieben, Shortlist.

  • Lichter als der Tag

Eigentlich unter Kitsch einzuordnen, aber Bonné hat mir mit seinem Stil schon in Nie mehr Nacht gefallen und auch hier hat er mich irgendwie an der Angel, auch wenn die Handlung nicht meinem Geschmack entspricht.

Update nach der Bekanntgabe: Immerhin einen Treffer. Die anderen fünf werde ich mir noch einmal genauer anschauen, um den Ersteindruck vielleicht zu ändern. ABER, drei Bücher aus 6 von einem Verlag auf der Kurzliste hat für mich einen sehr faden Beigeschmack.

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13 Kommentare zu „[Notiz]: Gedanken zum Deutschen Buchpreis und eine Schätzung der Shortlist

Gib deinen ab

  1. Auch mir war die Longlist dieses Jahr ein wenig fremd. Ich habe mich im Vorfeld tatsächlich gar nicht weiter damit beschäftigt. Die Shortlist nun ist aber auch nicht viel interessanter für mich, muss ich leider sagen. Lediglich Robert Menasse möchte ich gerne noch lesen. Viele Grüße (und hoffentlich wird die Shortlist für den Debütpreis spannender ;) )

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    1. Der Debütpreis wird eindeutig spannender. Ich ackere gerade die Leseproben durch und habe bisher ca 12Bücher herausgezogen, die ich persönlich gerne auf der Shortlist sehen möchte. Verstehe auch nicht, warum mehr von diesen Büchern beim Deutschen Buchpreis auftauchten. Ich finde diese Bücher (also die Debüts) weniger verkopft und erfrischender in der Sprache.

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  2. Noch ein Nachtrag was den „faden Beisgeschmack“ betrifft, das finde ich ein wenig ungerecht, denn das Buch kann ja nichts dafür, daß es mit zwei anderen bei „Suhrkamp“ erschinen ist.
    Das ist natürlich eine Machtfrage, das stimmt schon, aber wahrscheinlich ist jedes der drei Bücher gut.
    Wie geschrieben, ich habe noch keines von den Drein gelesen, bin aber schon sehr auf den Menasse gespannt und freue mich auf das durch Brüssel rennende Schwein.
    Marion Poschmann war mein Tip und da habe ich die „Sonnenposition“ https://literaturgefluester.wordpress.com/2014/11/01/die-sonnenposition/ gelesen, die mich sehr beeindruck hat, obwohl ich es jetzt auch für konstruiert und unglaubwürdig finden würde, daß einer seine Frau verläßt, nur weil er geträumt hat, daß sie ihn betrügt und Sasha Mariana Salzman steht ja auch auf der Bloggerdebutlonglist, also bin ich darauf auch schon sehr gespannt und das Buch wurde, glaube ich, auch sehr gelobt!

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  3. PS III und von den Leseproben kann man, glaube ich, nicht ausgehen, auch wenn das, wie ich merkte, zunehmend einige machen, da bekommt man wahrscheinlich wirklich einen falschen und nicht zutreffenden Eindruck, wenn man da nur ein paar Seiten liest und gleich das Buch beurteilen will.
    Ich habe das einmal 2013, als ich mir noch nicht zutraute alle Bücher zu lesen, auch gemacht und habe damit wahrscheinlich genausowenig anfangen können, mir aber immerhin daraufhin Marion Poschmanns „Sonnenposition“ zum Geburtstag oder Weihnachten gewünscht.https://literaturgefluester.wordpress.com/2013/08/25/die-longlist-leseproben/
    Inzwischen lasse ich die Leseproben vollständig aus und mache mich gleich an die Bücher und fahre damit, wie ich auch hier merken kann, sehr gut dabei!

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    1. Hallo Eva,

      ich antworte dir einfach auf das letzte P.S.

      Erst einmal vielen Dank für die umfangreichen Kommentare. Deine Verwunderung ist sicher berechtigt, denn auch ich bin eigentlich kein Freund kurzeiliger Schlüsse. Da jedoch mein Zeitbudget doch sehr begrenzt ist, greife ich eben doch auf die Leseproben zurück, da es mir persönlich einen ersten Eindruck der Bücher vermittelt. Das habe ich jetzt beim Deutschen Buchpreise getan und mache es aktuell auch für die Debütliste, um meine persönlichen Favoriten zu filtern. Was mir im direkten Vergleich zwischen beiden aufgefallen ist, dass mich die Bücher auf der Debütliste bisher mehr ansprechen als die von der Longlist. Ich gebe auch zu, dass mein Beitrag sehr überspitzt und etwas, sagen wir, zu grob geschrieben ist. Es sind ein paar Bücher dabei gewesen, die mich allein durch die Leseprobe angesprochen haben. Leider hat es von meinen Tipps (Nowak, Evangelio, Schreckliche Gewalten, Medusa, Kraft, Bonné) nur das Floß auf die Shortlist geschafft, dafür aber neben Noltes Buch, dass mit der größten Anziehungskraft auf mich.

      Liebe Grüße
      Marc

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      1. Ja natürlich ist es ein Zeitproblem und man kann nicht alle Bücher lesen, die erscheinen. Ich habe das früher auch so gemacht, würde aber jetzt sagen, daß ich ein Buch wirklich erst beurteilen kann, wenn ich damit fertig bin!
        So lese ich mich jetzt nicht mehr durch die Proben, sondern durch die Bücher, die ich bekomme und ich kann sagen, ich lerne jedesmal sehr viel dabei!
        Bei dem Debutpreis, wo wir in der Jury sind würde ich sagen, ist das anders, da würde ich mir wünschen, daß die dabei beteiligten Blogger, die fünf Bücher auch lesen.
        ch würde dazu zwei Wochen brauchen, um da einigermaßen qualifiziert urteilen zu können und die Longlist dort, durch die ich mich fregelmäßig clique, finde ich auch sehr spannend und habe da meine Favoriten, die ich gerne lesen möchte.
        So würde ich mich sehr freuen wenn „Liebwies“ und „Reibungsverluste“ die beide auf der österreichischen Debutshortlist stehen, darauf kommen, ansonsten Juliana Kalnay,https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/02/18/eine-kurze-chronik-des-allmaehlichenverschwindens/ Tijan Sila https://literaturgefluester.wordpress.com/?s=tierchen+unlimited, auch Sasha Mariana Salzmann, bei „Kraft“ bin ich mir nicht sicher, denn das war ja eigentlich, obwohl Novelle schon 2013 für den dBp nominiert und „Sieben Nächte“ https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/08/04/sieben-naechte/ hat mir persönlich nicht so gefallen.
        Also ich bin gespannt und wir werden dann sicher wieder mehr voneinander hören oder lesen, bis dahin liebe Grüße und schönes Lesen, auf die Debutshortlistschätzung bin ich gespannt und ich hoffe, ich kann sie bald hier finden

        Gefällt 1 Person

      2. Weil du Tierchen Unlimited erwähnst. Bei diesem Buch war mir nach knapp 5 Seiten klar, dass es auf meine persönliche Shortlist für den Debütpreis kommt. So stark geschrieben schon zu Beginn, Wahnsinn.

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  4. Darf ich mich in die Diskussion auch einschalten und meiner Verwunderung Ausdruck geben, denn seltsam habe ich diese Liste eigentlich nicht empfunden und auch nicht kitschig, sondern, wie auch im letzten Jahr manchmal ein wenig konstruiert, vor allem bei den schon bekannteren Autoren, Bonne https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/08/31/lichter-als-der-tag/ und Lüscher https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/08/26/kraft/ würde ich das so sagen, dann ungewöhnlich vom Thema „Katie“ https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/08/30/katie/ beispielsweise her, vier Autoren waren mir unbekannt, einen habe ich allerdings schon in Leipzig vor zwei Jahren gesehen, weil er dort nominiert war und offensichtlich vergessen und wieder einen guten Mix durch die Neuerscheinungen.
    Sehr viel Österreichisches, vielleicht der Juryvorsitzenden geschuldet, überrascht war ich Robert Prosser https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/09/07/phantome/, den ich als Wiener Slamer kenne, darauf zu finden und erstaunt, wie realistisch er auf einmal schreibt, seit er bei „Ullstein“ verlegt.
    Gelesen habe ich inzwischen neun Bücher und bin jetzt beim zehnten, interessanterweise war bis jetzt noch keines der Shortlist dabei und als Sieger hätte ich mir „Evangelio“ https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/03/26/evangelio/ gewünscht.
    Wird jetzt nicht so sein, habe inzwischen aber in Sven Regener https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/09/14/wiener-strasse/ ein Buch gelesen, das ich auf die Shortlist getan hätte und sonst lesen lesen lesen, würde ich empfehlen und das Schöne ist ja, daß man selber alles lesen kann und daher auch nicht auf das Nominierte angewiesen ist, also schauen über den Tellerrand und wenns ein Selfpublisherbuch sein sollte, was man dann findet, kann das ja auch schaden.
    Ich lese mich seit zwei Jahren durch die LL https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/08/11/archivnachtrag-und-listenschaetzung/ durch soweit es geht und jetzt haben wir ja auch noch einen österreichischen Buchpreis https://literaturgefluester.wordpress.com/2017/09/05/die-oesterreichische-lange-liste/, der dazukommt, da sind auch Debuts dabei und da bin ich auch schon auf die Bloggerdebutshortlist gespannt und hoffe, daß ich dann schon viel, wenn möglich, alles gelesen habe!
    Wie steht es da mit den Tips? Ich bin gespannt und liebe Grüße aus Wien!

    Gefällt 1 Person

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