[Notiz]: Warum ich Vorlese

4 Gedanken zu “[Notiz]: Warum ich Vorlese”

  1. Ja, da kann ich Dir in allen Belangen nur zustimmen. Unserer großen Tochter (sieben Jahre – lernt gerade sehr schnell selbst das lesen) lese ich jetzt seit drei Jahren vor. Anfänglich nur, um sie mit demselben Lesevirus der auch ihre Eltern in Beschlag genommen hat zu infizieren, aber später dann mehr und mehr mit richtig viel Spaß. Wie du schon sagst: Es ist zwar anfänglich komisch, die eigene Stimme zu hören, welche vor allem in den ersten Jahren noch recht schnell zwischendrin versagt hat (Wir Männer labern einfach nicht so viel ;-)) – mit der Zeit trainiert man diese jedoch. Und man hat riesig Spaß, Szenen mit Betonungen und Gestens schauspielerisch auszuschmücken – außer der eigenen Tochter sieht einen ja gottseidank keiner. 🙂 Die Belohnung ist dann mal eine offene Kinnlade oder ein breites Grinsen oberhalb einer ganz weit hoch gezogenen Bettdecke. Und das obligatorische: „Was? Nur so wenig? Kannst du mir nicht noch ein bisschen mehr vorlesen?“

    Und auch unsere kleine Tochter (wird nächstes Jahr zwei) liebt das gemeinsame Bilderbuchgucken schon über alles und fordert dies regelmäßig ein. Gerade weil es die Fantasie beflügelt – aber halt auch weil es die Familie viel näher zusammenrücken lässt, als eine Stunde oder ein Abend vor dem Fernseher, erachte ich das Vorlesen als unheimlich wichtig. Es macht mich als Vater ziemlich glücklich, wenn ich sehe, wie sehr die beiden Bücher lieben. Und ich habe natürlich die Hoffnung, dass sie diese Leidenschaft auch in späteren Jahren pflegen werden.

    1. Danke für deine zusätzlichen Einblicke. Bei uns ist auch so, dass sich beide selbstständig Bücher nehmen und die Kleine sogar ihre eigenen Geschichten auf die Bilder erfindet und sozusagen uns „vorliest“. Da geht einem das Herz auf.

      Buchige Grüße
      Marc

  2. Ein sehr schöner lebendiger Bericht, der Deine Freude am Vorlesen wunderbar beschreibt. Ich glaube, Kinder sind auch die besten Kritiker, wenn es dann um eine Bewertung des Vorlesens geht. Sie wissen, wem sie ihre Aufmerksamkeit schenken wollen. Viele Grüße

    1. Hallo Constanze,

      vielen Dank für die lobenden Worte zum Text. Und ja Kinder sind die besten Kritiker, besonders abends, wenn man über dem Vorlesen halb einschläft 😉

      Liebe Grüße

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