[Notiz]: Was zum Henker treibt der da…

14 Gedanken zu “[Notiz]: Was zum Henker treibt der da…”

  1. Lieber Marc,

    ein schöner Beitrag mit einem super Titel. Mir geht es ganz ähnlich, ich frage mich auch oft, was ich da tue, allerdings schwöre ich mittlerweile auf Post-Its in Büchern, dann finde ich Stellen wieder, die ich mag. Ich könnte gar nicht über alle Romane schreiben, die ich gelesen habe. Ich versuche es zwar und habe mir deswegen überlegt, Kurzrezensionen zu schreiben, aber so richtig bin ich damit noch nicht weiter gekommen. Der Kompromiss aus Zeitguthaben und Geduld, das hast du so treffend formuliert, ist ja auch ein ständiger Balanceact. 😉

    Viele Grüße,
    Eva

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    1. Hallo Eva,

      ja der Titel des Beitrags passt wirklich, da ich mich das ständig frage. Post-Its habe ich eine zeitlang auch probiert, eben für gute Stellen, aber meist ist es bei mir so, dass ich richtig gute Stellen auch herausschreibe.
      Da ich nicht so schnell lese und damit die Menge an Büchern eingrenzbar bleibt, geht es schon recht gut, über jedes Buch zu schreiben. So kann man sich auch einen kleinen Vorsprung an Besprechungen heraus arbeiten :-) Ist aber kein Muss.

      Liebe Grüße
      Marc

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  2. Lieber Marc, bleib bei Dir und so wie Du bist, auch mit Deiner Art zu bloggen, das ist dann genau richtig! Ich für meinen Teil bin auch so ein „Bauchgefühl“-Schreiber und arbeite ohne Post it & Co. – ab und an, wenn mich ein Gedanke anspringt mache ich mir eine Sprachnotiz um ihn nicht zu verlieren. Ja, der liebe Faktor Zeit, das kommt mir seltsam bekannt vor ;-). Beste Grüße Petra

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  3. Hallo Marc,
    Dieser Beitrag liest sich so, als ob auch alles auf einmal aus dir herausmusste.
    Die Idee des Tolino als Leselampe ist genial. Ich lese gerne im Bett aus dem Tolino, mache das andere Licht aus und fühle mich wie früher unter der Bettdecke, als ich noch heimlich länger gelesen habe.
    Ich schwöre auf Klebezettel. Sie helfen mir bei der Besprechung. Manchmal habe ich den Artikel aber auch schon vorher fertig im Kopf.
    Parallel lese ich fast nie, oder irgendwie immer, da ich unterwegs Hörbuch höre.
    Mich würde noch interessieren, ob dein normales Umfeld auf den Blog reagiert. Lesen deine Bekannten, Kollegen, Freunde deine Besprechungen? Sprechen sie dich darauf an?
    Wäre das in Ordnung für dich, wenn ich deine Beitragsidee stehle und auch einen Beitrag dazu mache?
    Alles Gute
    Silvia

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    1. Hallo Silvia,

      die Klebezettel haben sich bei mir nicht rentiert, da ich die Besprechungen meist „Frei Schnauze“ schreibe und sie mich da nur behindert haben.
      Das normale Umfeld interessiert sich so gut wie nicht für den Blog. Innerhalb der Familie gucken manche ab und zu schon mal drauf, aber ansonsten ist das Interesse verschwindend gering. Ich kann an einer Hand abzählen, wer außerhalb des Freunden- und Bekanntenkreises und als Nichtblogger sich auf Beiträge meldet. Und das, obwohl ich die Beiträge auf facebook teile.

      Du darfst die Beitragsidee gerne mitnehmen und was eigenes daraus machen. Bin schon gespannt darauf, was du schreiben wirst.

      Liebe Grüße
      Marc

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  4. Hallo Marc!
    Via Kaffeehaussitzers Fundstücke habe ich zu deinem Blog gefunden und mit Freude deinen persönlichen Beitrag zum Lesen und Bloggen gelesen.
    Bei mir hat sich das Leseverhalten durch das Bloggen auch verändert. Ich lese mehr als früher und muss mich selbst einbremsen, nicht schneller zu lesen, sondern Bücher auch zu genießen. Mittlerweile gelingt das wieder ganz gut.
    Anders als du, bin ich ein Notizenjunkie und habe PostIts überall. Dementsprechend brauche ich oft auch lange für eine Rezension. Denn so Notizen müssen aussortiert, geordnet, und zum Teil wieder verworfen werden.
    Natürlich habe mir auch ein paar Rezensionen angesehen. Also das mit dem gefühlsorientierten Schreiben klappt hier ja ganz gut. Mir gefallen deine Buchbesprechungen und werde sicherlich öfter reinschauen. Schöner, interessanter Blog! Weiterhin viel Spaß dabei!
    Liebe Grüße, Iris

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    1. Hallo Iris,

      Es freut mich, wenn du dich hier gleich auf Anhieb wohl fühlst. Dann sag ich Herzlich willkommen und viel Spaß mit meinen „Aus den Bauch Heraus“ Beiträgen.

      Mit Notizen und Post Its habe ich es natürlich auch versucht. Einfacher ist es dahingehend, weil man damit seine Gedanken festhalten und sortieren kann. Andererseits wurde es zu einem Zeitfresser, weshalb ich es wieder aufgegeben habe, im gebaut das Zeitguthaben nicht zu sehr zu strapazieren.

      Liebe Grüße
      Marc

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  5. Lieber Marc,

    heute finde ich endlich einmal Zeit, dir in Ruhe ein paar Zeilen/ Gedanken hier zu lassen.

    Zunächst einmal danke für diesen offenen, ungeschönten Einblick in dein Lesen und Bloggen! Vieles davon kam mir nur zu vertraut vor – das Suchen und Finden einer eigenen Stimme und eigener Inhalte; die veränderte Buchauswahl … Ich habe zwar schon immer breitgefächert gelesen, aber durch die Blogs wurde der Blick doch noch mal etwas weiter geöffnet. Vor allem habe ich bei mir aber auch gemerkt, dass ich mich durch Blogger selbst dann mit Büchern oder Genres beschäftige, bei denen ich weiß, dass sie nicht meinen Geschmack treffen und ich sie nicht lesen werde.

    Ein wenig meinen Hut ziehe ich davor, dass du versuchst, jedes Buch zu besprechen – auch nach so vielen Jahren! Das ist etwas, dass ich von Anfang an nicht gemacht habe und wohl auch nie durchziehen würde, u.a. weil es zu manchen Büchern wenig zu sagen gibt oder ich bspw. ungern Fortsetzungen bespreche.

    Das eigentliche Lesen und Gedanken bündeln fürs Bloggen verläuft bei mir ähnlich wie bei dir. Notizbücher und dergleichen habe ich verworfen; Schreiben und buntes Anstreichen in Büchern habe ich nie gemocht. Lediglich die Klebemarker nutze ich gerne, um Zitate zu kennzeichnen oder eine Szene, auf die ich in der Besprechung eingehen möchte. Notizen mache ich mir höchstens bei E-Books über die integrierte Funktion; in Papierform kommt dies selten vor und wenn, dann sind diese Notizen so gering, dass sie auf ein Post-It passen. Einerseits geht es mir wie dir: Notizen rauben Zeit – und reißen mich auch immer gedanklich zu sehr aus dem Lesen heraus. Andererseits möchte ich am Ende das schriftlich festhalten, dass mir tatsächlich in Erinnerung geblieben ist, weil es auch da ist, was ich am Ende dauerhaft mit dem Buch verbinden werden. Tatsächlich ist es mir auch schon wenige Male passiert, dass sich meine Einstellung zu bzw. Wahrnehmung von einem Buch beim Schreiben des Blogbeitrages noch einmal ein wenig gewandelt hat – mal zu Positiven, mal zum Negativen. Ist dir schon mal ähnliches passiert?

    Liebe Grüße und einen wundervollen Start ins Wochenende wünscht dir
    Kathrin

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  6. Viel Input erstmal! ;D Ich habe dich und deinen Beitrag nun über litnetzwerk gefunden und kann nun gar nicht groß was zu deinen Rezis schreiben – wie ich sie empfinden, kann aber natürlich als selbst Bloggerin auf deine Worte eingehen! Ob es dem Blog oder der eigenen Entwicklung – oder beidem in Kombi – geschuldet ist weiß ich nicht, aber auch mein Leseverhalten hat sich geändert. Auch wenn ich immer ein Lieblingsgenre habe, so bin ich offener geworden – die Geschichte muss reizen, nicht Autor*in oder Genre!
    Auch in der Art des Rezi-schreibens entwickelt sich wohl jede*r von uns weiter, der Blick ändert sich. Aber auch da bin ich immer wieder im Wandel – mal sehr kritisch, mal überlese ich Schwächen einer Geschichte einfach, da es sich gut lesen lässt.

    Die Zeit ist beim bloggen wirklich ein großes Thema, war mir vorher auch ehrlich gesagt gar nicht bewusst! Man muss selbst wissen, wie viel Freizeit in einen Blog gesteckt wird und ich bin froh das wir zu Zweit sind! Aber so lange es so viel Freude und Austausch bringt und nicht das reale Leben verdrängt ist es richtig wie es ist <3 Ich liebe die Vielfalt am bloggen, die Unterschiede untereinander (wenn nicht gerade auf fast jedem Blog das gleiche Buch besprochen wird *lach)

    Liebe Grüße & einen feinen Samstag!

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  7. Hallo Marc,
    ich kann vieles von dem was du schreibst sehr gut nachvollziehen. Ich habe vor dem Bloggen auch immer ein Buch gekauft, gelesen und mir dann das nächste zugelegt und mit dem Bloggen habe ich dann zuerst angefangen, viel mehr zu kaufen als ich lesen kann und später dann auch, Bücher parallel zu lesen. Ein Buch was für unterwegs praktisch ist (entweder ein ebook oder ein dünneres Buch) ist bei mir eigentlich auch immer dabei.
    Genauso wie ich auch immer mehr über meinen Tellerrand blicke. Früher habe ich nur fest ein Genre gelesen, aber das weitete sich immer mehr aus. Das hängt sicher auch mit dem älter werden zusammen, aber andere Blogs spielen da doch eine sehr große Rolle.
    Auch der Rezensionsprozess läuft bei mir ähnlich. Früher habe ich es mit Notizen versucht, aber das hat mir nicht geholfen und nervte mich nur. Das was ich vergesse, kann sowieso nicht so wichtig gewesen sein, daher schreibe ich auch einfach drauflos und fahre damit ganz gut. Ich habe auch keinen Anspruch, professionell zu sein, sondern gebe einfach nur meine Meinung wieder und ich denke das ist auch das, was die meisten lesen wollen.
    Also weiter so, schön dass du deinen Stil gefunden hast! 🙂
    Liebe Grüße
    Jacqueline

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