[Rezension] [Nino Leseherbst]: Nino Haratischwili – Die Katze und der General

5 Gedanken zu “[Rezension] [Nino Leseherbst]: Nino Haratischwili – Die Katze und der General”

    1. Eva, dass mit dem Hardcorefan durfte ich mir anhören, als ich auf Facebook unter einem kritischen Beitrag (Verfasser brach das Buch nach 300 Seiten ab) versuchte, meine Meinung zum Buch dagegen zu halten.

      Es ist in der Tat ein tolles Buch.

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  1. Hallo Marc!

    Danke für einen wieder einmal leidenschaftlichen und facettenreichen Beitrag!

    Ich tu mich immer mit der Kritik a auftauchenden und wieder verschwindenen Figuren schwer. Warum sollten keine Figuren vorkommen, die keine oder nur eine geringfügige Rolle spielen? Auch wenn sie für die Handlung vielleicht nicht wesentlich sind, bereichern sie doch immer das Bild, das sich ein Leser von Protagonisten oder der geschilderten (Um-)Welt macht. Jedes Gespräch spiegelt Charaktere, Werte, Erwartungshaltungen, gesellschaftliche Prägungen etc. Die großen Werke von Tolstoi, Hugo, Dumas oder Melville sind voll von Handlungen und Figuren, die für die eigentliche Geschichte nicht/kaum von Bedeutung sind, aber dazu beitragen, dass diese Romane solch gelungene Spiegel der jeweiligen Zeit sind. Abgesehen davon hat Zach Braff es einmal wunderbar auf den Punkt gebracht: Im realen Leben machen wir ständig Begegnungen, die für uns nicht weiter von Bedeutung sind, führen Gespräche über Nebensächliches – wenn Literatur oder Film die Realität abbilden sollen, warum muss dann jede Figur, jede Szene zwingende Konsequenzen für die zentrale Handlung haben?

    Viele Grüße
    Kathrin

    PS und Offtopic: Ich befinde mich gerade auf den letzten 50 Seiten von „The Waste Lands“. Nachdem mir der Band in der ersten Hälfte noch ziemliche Längen hatte, hat mich das letzte Drittel extrem „angefixt“ und ich muss mich derzeit immer dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen, um Schlaf finden zu können. 😉

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    1. Hallo Kathrin,

      das mit den Begegnungen im Leben ist ein d halber, treffender Vergleich und warum soll das Literatur nicht abbilden dürfen. Wenn es für einen nichts ist, gerne, aber deswegen ist nicht das Buch per se schlecht.

      P.S.: Da sagst mir was mit dem Dunklen Turm. Völlig aus dem Fokus geraten. Bin gespannt, was du dazu meinst. Ja, der dritte Band ist für Neuankömmlinge zweigeteilt. Aber glaub mir, das würde sich bei einem zweiten Durchgang ändern. Da ist eigentlich nur die Passage mit Skardik nicht mehr passend, aber der Rest Suspense und Horror pur. Bin gespannt, was du dazu schreiben wirst.

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