[Nino Leseherbst]: Es geht beschwerlich weiter oder Es muss ja nicht am Buch liegen

Atemlos

IMG_20181105_143632_290.jpgJetzt ist es schon ein paar Tage her, dass ich bei meinem Nino Leseherbst ein Update gegeben habe. Atemlos bin ich durch „Die Katze und der General“ gegangen, habe das Buch regelrecht verschlungen und kam nicht umhin, darüber zu staunen, warum so viele nicht mit dieser Geschichte klar kamen. Ich empfand es als großes Kino und habe eines der stärkeren Bücher 2018 gelesen. Doch nun geht es mit dem Vorgänger nicht so weiter. Woran liegt das?

Das Buch trifft die wenigste Schuld

IMG_20181127_154919_199.jpgDirekt im Anschluss habe ich mich nun an „Das achte Leben. Für Brilka“ heran getraut und komme noch nicht so richtig in einen Lesefluss hinein. Das liegt aber nicht nur am Buch selbst, wie ich an dieser Stelle betonen will. Nicht nur! Denn einige Dinge empfand ich bisher (bin aktuell bei zirka 150 Seiten) als etwas zu gestelzt oder holprig im Aufbau. Doch die große Geschichte, die in diesen kurzen Abschnitten schon hervorlugt, ist eine bewegende und man fiebert richtig mit den Figuren mit. Und ich habe in diesen ersten Seiten einen der schönsten Sätze der letzten Monate gelesen. Ein Satz, der einem nachklingt, den man sich am liebsten ausschneiden möchte, auf ihn legen, ihn aufsaugen und zu jeder passenden Gelegenheit zitieren.
Doch so richtig bin ich noch nicht rein gekommen in dieses Epos, welches sich um eine georgische Familie dreht, die mit den Wirren der Geschichte Anfang bis Ende des 20. Jahrhunderts zurecht kommen müssen. Es ist anders geschrieben als „Die Katze und der General“ und doch ebenso pompös und aufbrausend. Von der selben Autorin gleich zwei Bücher hintereinander zu lesen, ist vielleicht doch keine so gute Idee gewesen, denn dadurch stellte sich gleich zu Beginn eine Art Müdigkeit ein, die, wie ich noch einmal betonen möchte, nicht nur mit dem Buch zu tun hat. Denn….

Andere Projekte sind dann doch wichtiger

IMG_20181127_154919_201.jpg….vielmehr habe ich aktuell viele andere heiße Eisen im Feuer, die mich quasi auf viele angefangene Bücher festnageln und ich kein bestimmtes so richtig weiterlese. Es aktuell 5 oder 6 Bücher, die ich parallel schmökere und die mich alle mehr oder minder fesseln. Der Weg zum „Dunklen Turm“ will weiter beschritten werden, einige vorbereitende Maßnahmen für den Debütpreis mussten getroffen werden, da dieser aktuell ansteht beziehungsweise bin ich schon mittendrin und überhaupt komme ich aktuell wieder weniger zum Lesen. So ergibt sich ein Gesamtbild, dass ich mit eben dem Nino Leseherbst nicht in dem Maß weiter komme, wie ich mir das ursprünglich gedacht habe. So wird aus dem Leseherbst ein Lesewinter und vielleicht sogar ein Lesefrühling, doch den Namen behalte ich der Orientierung halber bei. Ihr werdet weiterhin von meinen Lektüreerfahrungen hören/lesen, doch, wie bereits angekündigt, in etwas größeren Abständen, denn ich habe für mich beschlossen, dass ich erst im neuen Jahr mit dem Buch weiter mache, wenn der Debütpreis fertig ist. Dann kann ich auch wieder etwas frischer an die Lektüre heran gehen.

 

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Ein Kommentar zu „[Nino Leseherbst]: Es geht beschwerlich weiter oder Es muss ja nicht am Buch liegen

Gib deinen ab

  1. Hey Marc,
    das finde ich jetzt total spannend, was du schreibst! Ich habe „Die Katze und der General“ abgebrochen und wir haben uns in FB bereits darüber ausgetauscht. Brilka wartet noch auf mich und ich bin mir fast sicher, dass ich dieses Buch mögen werde. Dass es dir jetzt quasi anders geht, als den meisten, folgt irgendwie der These, dass die, die Brilka liebten, an der Katze weniger Gefallen gefunden hatten. 😉
    GlG, monerl

    Gefällt 1 Person

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