[Notiz]: Ein Blick in den Bücherfrühling 2022

Jedes Jahr im Januar/Februar taue ich so langsam aus meinem Winterschlaf auf und sichte die aktuellen Frühjahrvorschauen der Verlage. Es tut mir zwar jedes Mal in der Seele weh, so schnell die aktuellen Titel der Herbstsaison mit frischem Stoff zu überdecken, aber diese kann ich hier (und auf We read Indie) ja immer noch und weiterhin vorstellen. Das ist ja der Vorteil von Büchern, die bleiben immer aktuell und haben kein Mindesthaltbarkeitsdatum beziehungsweise Verfallsdatum.

Wie in den zurückliegenden Beiträgen auf die jeweiligen Vorschauen lege ich erneut den Fokus auf die unabhängigen Verlage und mit einer Ausnahme sind die Bücher, die ich euch vorstelle, allesamt aus den kleinen und/oder unabhängigen Verlagshäusern. Insgesamt 21 Bücher habe ich für diese Saison herausgesucht und habe dabei neben dem Aspekt, dass mir die Geschichten auch gefallen sollen, auch auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Autorinnen und Autoren geachtet. Einen Teil der Bücher (5, um genau zu sein), findet ihr auch schon seit einigen Tagen auf dem Blog von We read Indie – klick mich. Und wer noch weiter blicken möchte, der kann zum Beispiel auch bei der Vorschau auf die Unabhängigen von Yourbookshop schauen, da findet ihr noch einige Titel mehr, die euren Geldbeutel sicher um einige Euro erleichtern werden – klick mich.

Und nun viel Spaß beim Durchstöbern meiner 20 Lieblingsbücher aus den Feühjahrsvorschauen 2022.

| „Atemhaut“ | Iris Blauensteiner | Kremayr & Scheriau | 160 Seiten | 20 Euro | erscheint im März |

Ein junger Mann, der seinen Job kurz vor der Jahrtausendwende verliert und sich immer mehr in die imaginäre Welt der Ego-Shooter flüchtet. Kann wer daraus entkommen und in der Realität zurecht kommen? Ich kann mich noch daran erinnern, wie Spiele wie Wolfenstein oder Doom in den Neunziger eine ganze Generation in den Computerbann gezogen wurde. Dazu noch durch Automatisierung prekäre Arbeitssituationen, die auch heute noch da sind. Das ist ein Buch, das für mich interessant klingt.

| „Herumtreiberinnen“ | Bettina Wilpert | Verbrecher Verlag | 266 Seiten | 25 Euro | erscheint am 08.03. |

Mit „Nichts, was uns passiert“ hat Bettina Wilpert ein fulminantes Debüt über eine vermeintliche Vergewaltigung und dessen Folgen für alle Beteiligten hingelegt. Nun, knapp 4 Jahre später folgt ihr zweites Buch und es widmet sich erneut weiblichen Perspektiven in drei verschiedenen Epochen, die aber alle ein verbindendes Element haben. Hier ist ganz sicher spannend, wie die Autorin die unterschiedlichen Zeitläufte mit dem Leben als junge Frau in dieser Zeit in Verbindung bringen wird. 

| „Aus dem schlafenden Vulkan ausbrechen“ | Jchj V. Dussel| Luftschacht Verlag | 360 Seiten | 24 Euro | erscheint im April 2022 |

Eine Geschwisterpaar, das früh auseinander gerissen wird und der eine Bruder, der sich finden muss, dafür sogar angefeindet wird. Besonders die Themen Identität und Queerness sind sehr aktuell und werden in diesem Buch konkret behandelt. Ich bin gespannt, wie sich das auf diese Geschichte um die Geschwister auswirkt.

| „Wolgaland“ | Lydia Steinbacher | Septime Verlag | 240 Seiten | 24 Euro | erscheint am 01.03. |

Dieses Buch behandelt die Geschichte eines russlanddeutschten Dorfes mit all seinen Geschichten von früher, die bis ins heute hinein strahlen, dabei ganze Generationen beschäftigen und immer noch ihre Strahlkraft hat. Von den Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg über Deportationen bis in das heute hinein. Auch unter der aktuell politischen Lage ein sicher sehr interessantes Buch.

| „Die Wut, die bleibt“ | Mareike Fallwickl| Rowohlt | 384 Seiten | 22 Euro | erscheint am 22.03. |

Mareike Fallwickl hat mich mit ihren Büchern „Dunkelgrün, fast Schwarz“ und „Das Licht ist hier viel heller“ fasziniert, indem sie die Untiefen der menschlichen Seele anhand von bestimmten Beispielen (toxische Freundschaft, patriarchisches Verhalten eines alternden Mannes) genüsslich auseinander genommen hat und dabei immer den richtigen Ton traf. Nun, nach zwei Jahren Pandemie, die die Situation der Mütter in einer Welt aus Home Office, Ehe, Haushalt und Kinderbetreuung immer weiter verschärft hat, bringt die Autorin den genau passenden Roman dazu, indem sie die Mutter sich gleich zu Beginn in den Tod stürzen lässt und der Rest der Familie mit dieser Tat zurecht kommen muss. Erneut eine sehr interessante Ausgangssituation, von der ich mir erneut sehr bissige Alltagsbeobachtungen erhoffe, bei der wohl keiner der Beteiligten Figuren unbeschadet aus der Geschichte heraus kommt.

| „Chopin Hof Blues“ | Anna Silber | Picus Verlag | 246 Seiten | 24 Euro | Erscheint im März |

Seit ich beim Debütpreis von Das Debüt in der Jury sitze, lege ich auch immer mein Augenmerk auf Debütromane. Dieser hier ist mir dabei sofort aufgefallen. Mehrere Personen unterschiedlicher Herkunft und Vergangenheit, verbunden durch ein gemeinsames Treffen. Mag im ersten Moment vielleicht altbekannt klingen, doch für mich sicher einen Blick wert.

| „Das Begräbnis der Ratten“ | Bram Stoker | Festa Verlag | 352 Seiten | 34,99 Euro | erscheint am 07.04. |

Den Festa Verlag habe ich für mich so noch nicht sehr fest in mein Bücherregal gelassen. Um ehrlich zu sein, ist er mir erst so richtig bewusst aufgefallen, als Joe Hill bei ihnen erschienen ist (Joe Hill ist einer der Söhne von Stephen King). Bram Stoker hatte ich auch schon öfter mal vor, zu lesen, insbesondere den Klassiker der Schauerliteratur schlechthin; Dracula. Im Frühjahr kommt nun dieses Buch bei dem Verlag der brutalen Literatur heraus, der mehrere Erzählungen des bekannten Autors versammelt. Laut Verlag kann man in diesem Buch den Autor nun auch von einer neuen Seite kennenlernen, den des makabren Humors. Ich bin gespannt.

| „Barfuß in Deutschland“ | Tete Loeper| Orlanda Verlag | 190 Seiten | 18 Euro | erscheint am 07.03. |

Letztes Jahr ist mir der Orlanda Verlag durch „Die Wäscheleinen-Schaukel“ mit Macht in mein Bewusstsein geraten. Das dieser Verlag fantastisch gute Bücher macht, habe ich mittlerweile öfter gehört. Dieses Buch klingt absolut nicht nach Wohlfühlroman, denn es geht um nicht erfüllte Erwartungen an die Auswanderung aus Afrika nach Deutschland, vielmehr, wie dieser Traum sich in den absoluten Horror entwickelt. Gerade als privilegierte weiße Person ist es unbedingt nötig seinen Blick auf Schicksale zu weiten, die ab von dem sind, was man an eigenen Erfahrungen aufweißen kann. Das erhoffe ich mir von diesem Buch.

| „Anomalie der Anziehung“ | Tatjana Scheell| Haymon Verlag | 280 Seiten | 22,90 Euro | noch kein Termin |

Eine Beziehung, die nur von einer Seite mit Erfüllung angetrieben ist, kann nicht funktionieren. Und doch ist es immer wieder so, dass trotzdem die Sehnsucht zu der Person bleibt, die einen immer wieder abstößt. Auch in diesem Roman wird so eine Beziehung zwischen zwei Frauen ausgelotet, die sich jung kennenlernen, eigene Wege gehen und elf Jahre später erneut aufeinandertreffen. Wohin wird es für die Frau gehen, die die andere begehrt und liebt, dafür aber nichts entgegnet wird?

| „Gute Nacht, Tokio“ | Atsuhiro Yoshida | a. d. Japanischen von Katja Busson | Cass Verlag | 228 Seiten | 22 Euro |

Die Stadt Tokio ist eine faszinierende Metropole. Auf der einen Seite zieht sie einen durch ihre gigantischen Ausmaße regelrecht an. Zum anderen ist der Lebensstil der Japaner ein besonderer. Beides scheint in diesem Buch, ein Episodenroman zusammenzukommen und meinem Faible für japanische Literatur, das ich seit einigen Jahren entwickelt habe, regelrecht zu entsprechen. Wenn dieses Buch dann noch aus dem Cass Verlag kommt, kann nichts mehr schief gehen. 

| „Unser Haus dem Himmel so nah“ | Shahla Ujayli | a. d. Arabischen von Christine Battermann | Kupido Verlag | 320 Seiten | 28 Euro |

Sich als Frau im arabischen Raum als Autorin einen Namen zu machen, ist schon eine Leistung. Für diese Werke dann auch noch ausgezeichnet zu werden, ist die Krönung. „Unser Haus dem Himmel so nah“ ist Ujaylis dritter Roman, stand auf der Shortlist des Arabic Boiler Prize und behandelt die Geschichte Syriens über ein ganzes Jahrhundert bis hin zu der gegenwärtigen Katastrophe, die das Land seit vielen Jahren in seinem Würgegriff hat. Der Literatur aus dem arabischen Raum sollte man viel mehr Aufmerksamkeit schenken (wie auch allen anderen Ländern, die einem exotisch vorkommen), warum also nicht mit diesem Buch?

| „153 Formen des Nichtseins“ | Slata Roschal | Homunculus Verlag | 256 Seiten | 22 Euro |

Der Homunculus Verlag ist jederzeit für eine faustdicke Überraschung gut. Man sollte sich aber auch gewahr werden, dass man bei diesem Verlag immer sehr skurrile Geschichten bekommt. So etwas wird einen sicher auch bei „153 Formen des Nichtseins“ erwarten und noch viel mehr. Es geht um Fragen der Identität und Zugehörigkeit. Ein Debütroman in kleine Geschichten unterteilt, erneut aus dem Osten Europas, dem sich der Verlag in den zurückliegenden Jahren sehr oft zugeswandt hat.

| „Aulaskimo“ | Arne Ulbricht | Edition Outbird | 172 Seiten | 16 Euro |

Für mich ein neuer Verlag, der sich in mein Bewusstsein geschlichen hat und ich probiere eine Veröffentlichung aus diesem Haus für den kommenden Frühling aus. Arne Ulbrichts Aulaskimo klingt nach einem Horroszenario für alle, die selber Kinder haben. Ob ich das aushalten werde? Hier wird aber anscheinend noch mehr verhandelt als das Verschwinden zweier Kinder, denn über die Suche nach ihren Kindern kommen die Eltern der beiden ins Nachdenken über ihr bisheriges Leben und ob alles so in Ordnung ist, wie es bisher gelaufen ist.

| „Die dritte Hälfte eines Lebens“ | Anna Herzig | Otto Müller Verlag | 132 Seiten | 22 Euro | erscheint im Februar |

Und wieder ein Romandebüt, über ein Dorf, wie es sie überall auf der Welt gibt. Alle tun sie herzlich, aber kein gönnt dem anderen den Dreck unter dem Fingernagel. Es wird gelästert, getuschelt, verschwiegen oder getrascht. So auch in Krimmwing. Klingt nach einem Buch mit niederträchtigem Witz und kleinbürgerlichem, zurückgebliebenem Getue.

| „Ein Leben in der Schwebe“ | Atef Abu Saif | Unionsverlag | 416 Seiten | 24 Euro | erscheint im Juli |

Das Leben in anderen Ländern, insbesondere in Krisengebieten, liegt einem hier in Mitteleuropa immer etwas fern. Da kann Literatur helfen, ein wenig dorthin abzutauchen, wo man nicht näher hin kommt. So auch hier bei diesem Roman, der von einem Mann handelt, der Fotos von denjenigen als Erinnerung zu drucken, die in Flüchtlingslagern von Gaza umgekommen sind. Als dieser Erinngerungsverwahrer selber ums Leben kommt und sein Lebenswerk zerstört werden soll, wehren sich die Bewohner des Lagers gegen diese Pläne.

| „Skabelon“ | Malin C.M. Rønning | Karl Rauch Verlag | 224 Seiten | 22 Euro | erscheint im März |

Einsamkeit, Zurückgezogenheit, ureigene Instinkte. Das scheint dem Mädchen Urd in diesem Buch zu eigen, die mit ihrer Mutter und den Geschwistern weit ab der Zivilisation aufwächst. Verbunden mit der Natur fühlt sie sich auch dort zu Hause und nicht in der Welt der Menschen. Auf menschlicher Ebene und auch von dem, was das Buch vorgibt, eine interessante Ausgangslage, die mich sehr reizt, da es weit ab von dem Leben ist, das ich kenne.

| „Unterm Teppich“ | Eva Christina Zeller | Kröner Verlag Edition Klöpfer| 160 Seiten | 20 Euro | erscheint im Frühjahr|

Ein Romanexperiment, indem die Autorin aus 61Miniaturen einen Roman über eine Frau aufbaut. Klingt nach einer spannenden, ungewöhnlichen Idee, der ich auf jeden Fall auf den Grund gehen werde.

| „Die Vermengung“ | Julia Weber | Limmat Verlag | 360 Seiten | 26 Euro | erscheint im April |

Julia Weber hatte ich schon mit ihrem Debütroman „Immer ist alles schön“ begeistern können. Nun legt sie eine Art Autobiographie vor, bei dem sich das reale Leben mit der Kunst zu vermengen scheint, denn während sie an ihren zweiten Roman schreibt wird sie schwanger und die Erfahrungen, die sie dabei macht, als Frau, als werdende Mutter und als Künstlerin, lässt sie in dieses Buchprojekt elnfliesen. Auf diese besondere Sichtweise freue ich mich in diesem Frühjahr sehr.

| „Blinder Spiegel“ | Salih Jamal | Septime Verlag | 120Seiten | 20 Euro | bereits erschienen |

Salih Jamal hat mich letztes Jahr mit „Das perfekte Grau“ auf mehr als einem Fuß richtig erwischt. Diese poetische Sprache und dieser Roadtrip einer handdvoll Erwachsener mit all ihren Problemen hat mich richtig begeistert. Nun legt er mit Blinder Spiegel innerhalb kurzer Zeit nach. Dieser eher novellenhafte Roman beschreibt eine Beziehung ohne Glück und Zukunft in 5 Akten, bei dem wohl erneut jeder Satz sitzen wird und auf jeder Seite anstreichbares steht. Ich bin sehr gespannt auf dieses Buch, dass schon bei mir bereit liegt.

| „Bruchpiloten“ | Claudia Walder | Verlag Die Brotsuppe | 112 Seiten | 20 Euro | erscheint am 15.03. |

Die Beschreibung klingt nach einem Krieg, welcher, wird nicht klar. Es kann überall sein, wo der Pilot abgestürzt ist und von einer Familie gesund gepflegt wird. In einer Frau setzt dieser Pilot Träume frei, ohne etwas aktiv dafür zu tun. Doch das Leben auf dem Dorf bindet die Frau an ihr Leben. Doch Träume können sich verselbständigen und einen von einem Leben lösen, von dem man sich bei vorstellen konnte, es zu verlassen. Ob diese Frau in einem unbekannten Dorf, während einem namenlosen Krieges es schafft, Ohren Traum zu verwirklichen?

| „Gesperrte Ablage“ | Ines Geipel & Joachim Walter | Lilienfeld Verlag | 450 Seiten | 24,90 Euro | erscheint im Mai |

Dieses Buch ist eigentlich keine Neuerscheinung im eigentlichen Sinne, sondern eine erweiterte Neuauflage. Ines Geipel und Joachim Walther gehen in diesem Buch der DDR-Literatur auf die Spur, die keiner kennt, weil sie weggeschlossen, abgesperrt und einfach unterdrückt wurde. Immer mal wieder habe ich bei mir persönlich einen Anflug davon, wissen zu wollen, was für Literatur denn gar nicht oder nur unter den strengen Augen des Staates das Licht der Öffentlichkeit erblicken durfte. Mich interessieren die Bücher, die nie veröffentlicht wurden oder auch die, die es dann vielleicht nach der Wende noch geschafft haben. Von diesem Buch erhoffe ich mir Anregung und auch Wissen über die Literatur und denen, die sie geschrieben haben, was die Zeit und ihre Umstände mit ihnen angestellt hat.

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