[Rezension]: Kathrin Weßling – Super, und dir?

Drogenspuren auf dem Handydisplay Marlene, eine Frau, die die Dreißig überschritten, die ihre Ausbildung abgeschlossen hat, die einen Beruf ausübt, den es vor 10 Jahren noch nicht einmal gab. Eigentlich alles super (das Wort kommt noch öfter vor – versprochen), oder? Eigentlich nicht, denn der Job ist prekär zur Ausschreibung angesetzt und sie konkurriert mit … Weiterlesen [Rezension]: Kathrin Weßling – Super, und dir?

[Rezension]: Philip Kerr – Friedrich der große Detektiv

Hommage an Erich Kästner und seinen berühmten Detektivroman Dieses Buch hatte ich mir gekauft, weil ich ein großer Fan von Erich Kästner und seinen Kindergeschichten bin (ein paar Rezensionen zu seinen Büchern habe ich ja schon geschrieben – siehe hier und hier). Insbesondere die Geschichte um Emil und die Detektive sind ein Dauerrenner bei uns … Weiterlesen [Rezension]: Philip Kerr – Friedrich der große Detektiv

[Abgebrochen]: Lionel Shriver – Eine amerikanische Familie

Düstere Zukunftsaussichten Nach Jürgen Bauers Roman “Ein guter Mensch“, welcher thematisch, so dachte ich, in eine ähnliche Richtung schlägt, war ich gespannt auf das vorliegende Buch. Es sollte darin auch die Wasserknappheit eine Rolle spielen. So dachte ich jedenfalls, als ich das Buch begann. Doch das war nur ein Randaspekt, der behandelt wurde. Es kommen … Weiterlesen [Abgebrochen]: Lionel Shriver – Eine amerikanische Familie

[Rezension]: Mareike Fallwickl – Dunkelgrün fast schwarz

Ein Buch muss wehtun Anfang des Jahres machte ein Buch die Runde, bei dem der geneigte Leser und Blogverfolger sicher denken würde, dass wieder eine der berühmten Sauherden durchs Dorf getrieben wird. Schaute man aber genauer hin, so war dieses Buch in seinen dunklen Naturfarben etwas Besonderes, denn es wurde von einer Autorin geschrieben, die … Weiterlesen [Rezension]: Mareike Fallwickl – Dunkelgrün fast schwarz

[Rezension]: Jesmyn Ward – Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, Singt

In diesem Frühjahr gab es zwei Bücher, die in der Buchblogwelt für Aufruhr gesorgt haben (zumindest, wenn man der zeitgenössichen Belletristik verbunden ist) und eigentlich immer noch sorgen. Zum einen Mareike Fallwickls Debüt „Dunkelgrün, fast schwarz“, an dem ich aktuell dran bin (rechnet bitte nicht vor Mai mit einer sachkundigen Meinung von mir) und Jesmyn … Weiterlesen [Rezension]: Jesmyn Ward – Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, Singt

[Rezension]: Hannes Köhler – Ein mögliches Leben

Ein Buch über Kriegsgefangene in den USA Speziell an einem Mann und dessen Lebensgeschichte verankert, erzählt Hannes Köhler über ein Thema, welches mir so noch nicht begegnet ist. Was auf dem europäischen Kontinent so passierte, wurde über die letzten Jahrzehnte ausgearbeitet und erforscht oder war in der Schule im Lehrplan vorhanden. Doch das es auch … Weiterlesen [Rezension]: Hannes Köhler – Ein mögliches Leben

[Rezension]: Sasha Maria Salzmann – Außer sich

Identitätssuche Wie will ich ein Buch beschreiben, welches sich mir nicht erschlossen hat? In das ich einfach keinen Fuß bekommen konnte? Sprachlich großes Kino, aber durch ständig wechselnde Sichtweisen, Identitätswechsel und dergleichen wurde es mir persönlich schwer gemacht, in die verschiedenen Geschichten und Figuren hineinzufinden. Als ich das Buch beendet habe, habe ich mir gedacht, … Weiterlesen [Rezension]: Sasha Maria Salzmann – Außer sich

[Rezension]: Christoph Reicho – Schlaraffenland

Was ist denn nur mit der „Jugend“ los? 30, diese Zahl ist die zeitliche Demarkationslinie, die die meisten als Abgrenzung zwischen Jugend und Erwachsensein definieren. Doch was ist mit der Jugend von heute los? Liest man sich so manch aktuelle zeitgenössische Romane durch, könnte man zu der Erkenntnis gelangen, dass denen die Entscheidungsfreude abhandengekommen ist. … Weiterlesen [Rezension]: Christoph Reicho – Schlaraffenland