[Rezension]: Sabine Rennefanz – Eisenkinder

Die Freiheit schmeckt bitter, wenn sie einem die Luft zum Atmen nimmt "Ein Typ, Jogginghose, Kippe im Mund, ruft zu einem Fenster nach oben: Was is‘ los? Eine andere Stimme erwidert: Ick koch mir watt, danach muss ick zum Arbeitsamt. Ist das die Möglichkeit: Kaum steht man zwei Minuten hier, erlebt man so eine Klischee-Szene.... Weiterlesen →

[Rezension]: Jana Hensel – Zonenkinder

Wie es ist als Ossi im „Westen“ aufzuwachsen "Es fällt uns nicht leicht, uns an diese Märchenzeit zu erinnern, den lange wollten wir sie vergessen, wünschten uns nichts sehnlicher, als dass sie so schnell wie möglich verschwinden würde. Es war, als durfte sie nie existiert haben und als schmerzte es nicht, sich von Vertrautem zu... Weiterlesen →

[Rezension]: Peter Richter – 89/90

Die Wende zwischen Mathehausaufgaben und Wehrlager “Als der Sommer kam, der die Welt verändern sollte, drapierte ich mein Bettzeug so, dass es aussah, als läge jemand darin, öffnete das Fenster und sprang in die Nacht.” Dresden, die Stadt und das Umland dazu, die derzeit in aller Munde ist. Wegen Flüchtlingsdebatten, Schmarotzervorwürfen und braunem Gedankengut. Diese... Weiterlesen →

[Rezension]: Walter Kirn – Blut will reden

Über einen Schriftsteller, der auf einen Geschichtenerfinder hereinfiel „Ich hoffte, hier etwas zu lernen, mich zu wappnen. Ich hatte mich von ihm und seiner Show verzaubern lassen und bekam jetzt die Chance, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und seine Tricks erklärt zu bekommen.“ Walter Kirn, wie ich bei einer kurzen Recherche herausfand, ist der... Weiterlesen →

[Rezension]: Klester Cavalcanti – Der Pistoleiro (Die wahre Geschichte eines Auftragsmörders)

Verdrehte Moralvorstellungen „Denn der Mann, den ich durchschnittlich ein Mal im Monat interviewen sollte, ist ein Auftragsmörder, der in fünfunddreißig Arbeitsjahren fast fünfhundert Menschen getötet hat. 492 genau, von denen 487 akribisch in ein Heft eingetragen wurden, mit Datum, Tatort, dem Betrag, den er für die Arbeit erhalten hat, und vor allem, den Namen der... Weiterlesen →

[Rezension]: Karl Marlantes – Matterhorn und Was es heißt, in den Krieg zu ziehen

Krieg ist schmutzig! Krieg heißt töten und getötet werden!  Karl Marlantes, der seinerzeit als Offizier der Infanterie in Vietnam eingesetzt wurde, hat zwei bemerkenswerte Bücher über genau diesen Krieg geschrieben, der ihn für sein restliches Leben geprägt und nie mehr losgelassen hat. Zum einen den fiktionalen Roman „Matterhorn“, der durch mit seinen Erfahrungen, die er... Weiterlesen →

[Rezension]: Pedro G. Ferreira – Die perfekte Theorie

Philosophie und Physik werden eins – Die größte gedankliche Meisterleistung der Menschheit Auch wenn ich mit diesen Worten vielleicht ein wenig zu hoch greife, so finde ich doch, dass diese unfassbare Relativitätstheorie eines der größten Meisterleistungen menschlichen Denkens ist, die je zu Papier gebracht wurde. Selbst heute verzweifeln oder erfreuen sich Studenten, Gelehrte und Professoren... Weiterlesen →

[Rezension]: Truman Capote – Kaltblütig

Über die Psychologie eines abnormalen Verbrechens  „Es ist keine Schande, ein schmutziges Gesicht zu haben – eine Schande ist es erst, wenn man den Schmutz nicht abwäscht.“  Auf dieses Buch bin ich schon vor einigen Jahren aufmerksam geworden, als ich den Film „Capote“ gesehen habe, der die Entstehungsgeschichte dieses Buches zum Thema hatte und bei... Weiterlesen →

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