[Notiz]: Blogger schenken Lesefreude – Jetzt geht es richtig los!

  An alle Mitleser, heute ist nun endlich der Welttag des Buches und die Aktion Blogger schenken Lesefreude läuft zu Hochtouren auf. Während mein erstes Gewinnspiel heute abend ausläuft (ran halten;-)), gehen zwei andere an den Start. Beim ersten Gewinnspiel könnt ihr das Buch „Das halbe Haus“ von Gunnar Cynybulk gewinnen, dass mir freundlicherweise von … Weiterlesen [Notiz]: Blogger schenken Lesefreude – Jetzt geht es richtig los!

[Rezension]: Pedro G. Ferreira – Die perfekte Theorie

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Philosophie und Physik werden eins – Die größte gedankliche Meisterleistung der Menschheit

Auch wenn ich mit diesen Worten vielleicht ein wenig zu hoch greife, so finde ich doch, dass diese unfassbare Relativitätstheorie eines der größten Meisterleistungen menschlichen Denkens ist, die je zu Papier gebracht wurde. Selbst heute verzweifeln oder erfreuen sich Studenten, Gelehrte und Professoren an dieser Theorie, die vor knapp 100 Jahren von Albert Einstein erdacht wurde und die durch vielfältige Tests und Nachweise bestätigt wurde. Pedro G. Ferreira, seinerseits selber in der Relativitätsforschung tätig und begeisterter Anhänger dieser Theorie hat nun eine Biographie dieser Relativitätstheorie heraus gebracht, die ihre Entstehung und vor allem ihre Weiterentwicklung näher betrachtet.

Physik, Mathematik oder Astronomie war für viele sicher ein rotes Tuch in der Schule und die meisten haben sich damit bestimmt auch nicht weiter beschäftigt, als sie eine Ausbildung gemacht haben oder zur Uni gingen. Mir haben diese Fächer immer zugesagt und mich in den Ingenieurberuf geführt und auch die Relativitätstheorie und ihre ganzen Ableger, die sich mittlerweile in der Astronomie und anderswo tummeln, um mehr über die Anfänge unseres Universums zu erfahren, haben es mir immer wieder angetan und gelegentlich lese ich auch gerne ein Buch darüber. Es muss ja nicht mit Formeln und abstrakten Herleitungen gefüllt sein, sondern soll zum Nachdenken anregen, über unser Dasein und wie unsere Welt und das schwarze Etwas über unseren Köpfen funktioniert. Diese Voraussetzungen haben mich zu diesem Buch geführt, was eine Art Biographie der allgemeinen Relativitätstheorie darstellt, die Albert Einstein 1915 veröffentlichte und das Ganze, bis dahin existierende physikalische Verständnis, welches auf die Mechanik von Newton zurück zu führen ist, in Frage stellte beziehungsweise in einem Maß erweiterte, wie es die wenigsten Menschen zur damaligen Zeit erfassen konnten. Vor allem finde ich faszinierend, dass er sich diese Theorie allein durch Gedankenexperimente herleitete und zu Papier brachte. Erste Bestätigungen konnten erst im Jahre 1919 vorgenommen werden, als eine Sonnenfinsternis die Erkenntnis brachte, dass das Licht, welches ein Himmelsobjekt abstrahlt, durch die Gravitation von Planeten und Sternen, abgelenkt wird.

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[Notiz]: Blogger schenken Lesefreude – Teil 1

Hallo ihr treuen Leserinnen und Leser, die Aktion Blogger schenken Lesefreude kommt mit großen Schritten um die Ecke marschiert und damit ich meine drei Gewinnspiele etwas entzerre, geht es bei mir zu den Osterfeiertagen mit dem Gewinnspiel schon los, indem ich das erste Paket zur Verlosung freigebe. Das Paket beinhaltet die folgenden Bücher, die alle … Weiterlesen [Notiz]: Blogger schenken Lesefreude – Teil 1

[Rezension]: Erich Kästner – Emil und die Detektive

Kleine Detektive jagen große Diebe im Großstadtdschungel Wer kennt sie nicht, eine der bekanntesten Geschichten von Erich Kästner, die von einem Jungen handelt, der, nachdem er bestohlen wurde, beherzt zupackt, sein Ängste überwindet und, unterstützt von den Berliner Kindern, den Dieb seines Geldes jagt. Dieses Buch habe ich nun nach Ewigkeiten wieder in die Hand … Weiterlesen [Rezension]: Erich Kästner – Emil und die Detektive

[Sonntagsleserei]: KW#15 April 2014

Anfang des Jahres hat die Bücherphilosophin die Sonntagsleser eingeführt. Jeder kann daran teilnehmen und die Beiträge, die ihm im Laufe der vergangenen Woche gefallen haben, mit allen anderen seiner Gefolgsleute teilen. Mittlerweile sind wir schon in der 15. Runde angelangt und es geht weiter. Letzte Woche habe ich die Sonntagsleseaktion leider verpasst beziehungsweise war keine … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW#15 April 2014

[Rezension]: Jules Verne – Reise um die Erde in 80 Tagen

Abenteuerreise aus einer anderen Zeit Jules Verne, der erste Autor auf meinem Blog, der eine „Schallmauer“ durchbrochen hat, indem ich von ihm nun den dritten Roman gelesen habe (Erich Kästner wird bald folgen). Diesmal ist es das Werk „Reise um die Erde in 80 Tagen“, welches immer noch zu seinen Frühwerken zu zählen ist, mir … Weiterlesen [Rezension]: Jules Verne – Reise um die Erde in 80 Tagen

[Notiz]: Blogger schenken Lesefreude – Die Vorbereitungen

Dieser Tag ist nicht mehr allzu fern und ich möchte an dieser Stelle ein wenig die Werbetrommel für diese Aktion und die Bücher, die ich auf meinem Blog verlose, rühren. Wer noch nicht weiß, um was es geht, und wie er sich anmelden kann, der schaue einfach auf der Seite von Blogger schenken Lesefreude vorbei. … Weiterlesen [Notiz]: Blogger schenken Lesefreude – Die Vorbereitungen

[Sonntagsleserei]: KW#13 März 2014

Der Sonntag ist wieder da und damit auch wieder der Sonntagslesereigen. Initiiert wurde die Aktion von der Bücherphilosophin und jeder kann bei der Sonntagsleserei die Beiträge zusammentragen, die der Leserin oder dem Leser im Laufe einer Woche ans Herz gewachsen oder einfach nur aufgefallen sind. Nachdem nun Leipziger Buchmesse und Indiebookday vorbei sind und der … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW#13 März 2014

[Rezension]: David Grossman – Der Kindheitserfinder

Ein Aufbegehren! Welches Aufbegehren? I am Verzweifling

Auf dieses Buch bin ich eher durch Zufall aufmerksam geworden. In irgendeinem Blog habe ich vor einigen Monaten den Namen David Grossman gelesen und er wurde indirekt mit dem da besprochenen Buch empfohlen. Ich bin mir nicht mehr sicher, auf welcher Seite oder in welchem Beitrag dieser Autor angesprochen wurde, aber ich fühlte, dass mir der Autor mit seinen Büchern zusagen könnte. Also habe ich einige seiner Werke auf meine Wunschliste gesetzt und letztendlich hat es das nun vorliegende unter den Weihnachtsbaum geschafft (das vorletzte meiner 5 Buchgeschenke). Da ich mich nur sehr grob mit dem Inhalt auseinander gesetzt hatte und ich mir viel durch den Titel erhoffte, waren meine Erwartungen letztendlich andere als das, was ich dann gelesen habe. Ich musste mich regelrecht durch die Seiten kämpfen, denn es war auf eine gewisse Art und Weise sehr zäh zu lesen. Da ich mich jedoch nicht zu den Buchabbrechern zähle, besonders nicht, wenn ich mir das Buch gewünscht und geschenkt bekommen habe. Nun meine Meinung zu dem Buch „Der Kindheitserfinder“.

Im Mittelpunkt der ganzen Geschichte steht ein Junge namens Aaron Kleinfeld. Er ist zu Beginn des Romans ungefähr 10 Jahre alt, hat die üblichen Sorgen und Ängste, die jeder Junge in diesem Alter hat. Einziger besonderer Umstand ist der, dass er im Staat Israel in den 60er Jahren aufwächst, was meist nur wenig detailliert durchschimmert und gegen Ende des Romans durch die Einbindung des 6-Tage- Krieges etwas mehr Einfluss gewinnt. Ansonsten dreht sich alle um das Leben und Aufwachsen von Aaron Kleinfeld in einer Wohnsiedlung in einem Ort unweit von Tel Aviv entfernt (was ich nur vermuten kann, da ich keinen Ortsnamen erkannt habe, in dem Aaron und seine Familie leben).
Wie schon erwähnt, lebt Aaron ein relativ normales Leben als Kind, hat zu Beginn enge Freundschaften zu Jungs aus der Nachbarschaft, Zachi und Gideon, spielt seine Spielchen und besitzt eine überdurchschnittliche Phantasie, die zu Beginn des Romans von seinen Freunden in den kindlichen Spieltrieb mit aufgenommen wird, doch umso älter die Jungs werden, desto mehr wird Aaron für diese Phantasie belächelt. Seine Familie scheint auch normal zu sein, doch umso mehr man hinter die Fassade blickt, desto mehr Risse zeigen sich in der heilen Welt, die sich den Kinderaugen geboten hatten. Der Vater Mosche liebt seine Frau Hindale nicht mehr oder hat sie nie geliebt. Er flirtet zwar mit anderen Frauen, insbesondere mit der verschrobenen Nachbarin Edna Blum, doch irgend etwas hält ihn an der Mutter seiner Kinder, sei sie noch so tyrannisch in ihrem Tun und ätzend mit ihren Aussagen. Dieses Verhalten legt sie auch bei ihren Kindern an den Tag, was Aarons Schwester Jochi zuerst zu spüren bekommt und sie in die Arme der Armee flüchten lässt. Aaron wird von seiner Mutter dadurch tyrannisiert, weil er nicht wächst, was er im Übrigen in der ganzen Handlung nicht tun wird, die ganze 4 Jahre umspannt, und seine kindliche Phantasie behält. Das macht ihr zu schaffen und das sagt und zeigt sie ihm immer wieder ganz deutlich:

„Sie spaltet sich vor seinen Augen der Länge nach, bis der weiße Kern ihres Hasses zum Vorschein kam: Ich fange wirklich an zu glauben, sagte sie zu ihm, daß du uns das absichtlich antust.“

Gerade das Verhalten der Mutter gegenüber der ganzen Familie lässt Aaron zweifeln, ob er überhaupt so werden will, wie die Erwachsenen um ihn herum. Er bleibt in seiner kindlichen Welt gefangen und entfernt sich so immer mehr von seinen Freunden, die immer mehr das andere Geschlecht und ihren eigenen Körper entdecken. Dieses Treiben bleibt Aaron fremd, auch wenn er glaubt, sich in Jochi, ein Mädchen, die mit ihm zusammen den gleichen Schulweg hat, zu verlieben. Doch als er dieses Mädchen mit seinem ehemaligen besten Freund Gideon teilen muss und die beiden in eine Art Arbeitslager fahren, lässt er beide in dem Wissen ziehen, dass sie zusammen kommen werden.

Diese Zusammenfassung aus der Sicht Aarons sollte an dieser Stelle reichen, da ich einiges in diesem Buch nicht ganz greifen konnte und auch nicht begriffen habe. Andererseits möchte ich auch denjenigen, die das Buch noch lesen wollen, nicht soviel vorweg nehmen und nur einen roten Faden mit an die Hand geben, mit dem sie vielleicht besser durch den Text kommen, als ich das konnte. Weiterlesen „[Rezension]: David Grossman – Der Kindheitserfinder“

[Sonntagsleserei]: KW#12 März 2014

Da läuft das Jahr fröhlich vor sich hin, die ersten warmen Tage sind auch schon vergangen und die Aktion Sonntagsleser geht mittlerweile auch schon in die zwölfte Runde. Initiiert von der Bücherphilosophin, ist die Sonntagsleserei mittlerweile bei einigen Bloggern ein fest eingeplantes Ritual geworde. Es wird rege genutzt, um die Artikel zusammenzustellen, die der- oder … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW#12 März 2014