[Sonntagsleserei]: KW#11 – März 2014

Ein frühlingshaftes Guten Morgen an alle Mitleserinnen und Mitleser, wieder ist eine Woche ins Land gegangen und die Zeit gekommen, die Beiträge einzusammeln und zu verdichten, die mir im Laufe der Woche unter die Augen kamen. Eingeführt wurde die Sonntagsleserei von der Bücherphilosophin und jeder, der möchte kann an dieser Aktion teilnehmen. Ich finde es … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW#11 – März 2014

[Sonntagsleserei]: KW #10 März 2014

Es ist schon wieder soweit und die Sonntagsleser starten in eine neue Runde. Initiiert von der Bücherphilosophin kann bei dieser Beitragszusammenfassung jeder mitmachen, der Lust dazu hat. Es ist nicht beschränkt auf Genres, es kann jeder zu allem, was ihm gefällt, seine Zusammenstellung beitragen. Zuerst gibt es wieder die Buchvorstellungen, die mir diese Woche aufgefallen … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW #10 März 2014

[Rezension]: Jules Verne – 20000 Meilen unter dem Meer

Unterwasserabenteuer Frisch geschaffene Kategorie und gleich das nächste Buch. Diesmal geht es um eine Reise „20000 Meilen unter dem Meer“, welche von Jules Verne geschrieben wurde. Worum geht es? Der Wissenschaftler Pierre Aronnax, sein Diener Conseil und der Harpunier Ned Land werden auf eine Mission geschickt, ein unbekanntes Meereslebewesen aufzuspüren und zu erforschen beziehungsweise herauszufinden, … Weiterlesen [Rezension]: Jules Verne – 20000 Meilen unter dem Meer

[Rezension]: Erich Kästner – Das doppelte Lottchen

Da es bei mir immer wieder Bücher geben wird zu denen mir partout nichts einfallen möchte, führe ich mit diesem Beitrag eine neue Rubrik ein, der ich den Namen „Kurz und Knapp“ geben möchte. Unter dieser Rubrik findet ihr ab sofort Buchbesprechungen, die ich eben unter diesem Motto halten möchte. Das soll kein Kriterium sein, … Weiterlesen [Rezension]: Erich Kästner – Das doppelte Lottchen

[Sonntagsleserei]: #KW9 März 2014

Und wieder ist eine Woche vorbei und es ist Zeit, die Sonntagsleserei (bzw. das, was sich unterhalb der Woche so an interessanten Beiträgen angesammelt hat) in dem Beitrag zusammenzufassen. Vielen Dank wieder ein Mal an die Bücherphilospophin, die diesen Sonntagslesereigen Anfang des Jahres ins Leben gerufen hat und sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Mit einem … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: #KW9 März 2014

[Rezension]: Truman Capote – Kaltblütig

Über die Psychologie eines abnormalen Verbrechens

 „Es ist keine Schande, ein schmutziges Gesicht zu haben – eine Schande ist es erst, wenn man den Schmutz nicht abwäscht.“

 Auf dieses Buch bin ich schon vor einigen Jahren aufmerksam geworden, als ich den Film „Capote“ gesehen habe, der die Entstehungsgeschichte dieses Buches zum Thema hatte und bei dem der Schriftsteller von dem leider vor einigen Tagen verstorbenen Philip Seymor Hoffmann sehr gut verkörpert wurde und für den er nicht umsonst den Oscar gewonnen hat. Aus dem Film sind mir einige eindrückliche Bilder im Gedächtnis geblieben, so zum Beispiel der Mord an der Familie Clutter, der zwar geräuschvoll, aber kurz gezeigt wurde und ebenso das Erhängen der zwei Mörder, Hickok und Smith, welches dem Schriftsteller Capote, der diesem Ereignis beiwohnte, nicht mehr losließ und in seiner Schaffenskraft beeinträchtigte. Nun habe ich das Buch „Kaltblütig“ gelesen, welches seit der Sichtung des Filmes auf meinem Zettel war. Es ist als Tatsachenroman aufgebaut, bei dem man, wenn man den Fall nicht kennt, meint, es wäre eine erfundene Geschichte, was das Ganze noch mehr in die Ebene des Unfassbaren hinabzieht. Das Buch hat mir in der Summe sehr gut gefallen, auch wenn es einige Punkte gab, die zwar auch gut waren, mir persönlich aber zu langatmig gestaltet waren.

 Die Familie Clutter, eine angesehene Farmersfamilie aus Holcomb wird am Morgen des 15.11.1959 bestialisch ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Unmenschlich und kaltblütig hingerichtet. Nichts deutet auf ein Verbrechen aus Hass hin, sondern die Zeichen gehen vermehrt in Richtung eines Raubüberfalls. Die Mörder, es steht schnell fest, dass es 2 gewesen sein müssen, haben sehr wenig Spuren hinterlassen. Einzig zwei Fußabdrücke, die die beiden hinterlassen haben, bilden eine brauchbare Spur, die auch zu ihrer, wenn auch eher zufälligen Überführung beitragen wird. Lange Zeit tappt die Polizei und das Kansas Bureau of Investigation im Dunkeln. Weiterlesen „[Rezension]: Truman Capote – Kaltblütig“

[Sonntagsleserei]: KW#8 Februar – 2014

Seit Anfang 2014 präsentiert uns die Bücherphilosophin die Reihe der Sonntagsleser. Diese Woche bin ich wieder mit dabei und präsentiere euch eine Auswahl der Beiträge, die mir im Laufe dieser Woche im Gedächtnis hängen geblieben sind (kleine Anmerkung am Rande: hab ein kleines bisschen geschummelt, denn eigentlich war ich diesmal ein Samstagsleser 😀 da die … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW#8 Februar – 2014

[Sonntagsleserei]: KW #7 – Februar 2014

Die Bücherphilosophin machte es seit Anfang es Jahres vor und nun möchte ich aus dem Schatten des passiver Lesers dieser Sonntagssammlungen, zumindest für diese Woche, in das Licht des aktiven Sammlers treten. Diese Woche war wieder voller Bücher und Beiträge, die mir sehr gut gefallen haben und die meine Wunschliste der Bücher, die ich irgendwann … Weiterlesen [Sonntagsleserei]: KW #7 – Februar 2014

[Rezension]: Joël Dicker – Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

Die Wahrheit über den Fall Harry QuebertFühren echte Meisterwerke der Literatur nur über die Liebe?

Harry Quebert, ein angesehener und erfolgreicher Autor, der unter Mordverdacht steht.
Marcus Goldmann, ein aufstrebender und erfolgreicher Debüt- Autor, der seinem Mentor helfen will und mit dem Fall seine Schreibblockade bekämpft, die ihn seit mehr als einem Jahr in der Klemme hält.
Nola Kellergan, eine 15 Jährige Unschuld vom Lande, die 33 Jahre nach ihrem Verschwinden tot im Vorgarten von Quebert gefunden wird.
Aurora, eine typische Kleinstadt an der Ostküste der USA, in der Quebert lebt und die den typischen Kleinstadtcharme versprüht, in der jeder jeden kennt und in der die Leute viel zu verbergen haben.
Das ist der grobe Rahmen, den dieser spannende, einfach geschriebene Krimi vorgibt, der Dickers zweiter Roman ist und der letztes Jahr die Bestsellerlisten stürmte. Durch den Beitrag von Mara auf buzzaldrin bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden und ihre Meinung zum Buch teile ich in großen Stücken. Dieses Buch krankt an ein paar Kleinigkeiten ist aber im Großen und Ganzen spannende Unterhaltung, die es lohnt zu lesen.

Harry Quebert, der vor über 30 Jahren seinen Durchbruch mit dem Buch „Der Ursprung des Übels“ feierte, wird des Mordes an dem jungen Mädchen Nola Kellergan beschuldigt. Nola galt 33 Jahre als vermisst und die Suche nach ihr wurde bald eingestellt. Bei Ausgrabungsarbeiten im Garten von Harry Quebert wird die Leiche des Mädchens gefunden und ein Manuskript des eben genannten Buches, was Harry Quebert zum Hauptverdächtigen werden lässt.
Marcus Goldmann hat eine Schreibblockade. Er hatte einen großen Erfolg mit seinem Debütroman und hat das Leben in vollen Zügen genießen können. Leider hat er im Überschwang des Erfolges einen Knebelvertrag unterschrieben, welcher ihn zu weiteren fünf Büchern verpflichtet. Da er das nächste große Meisterwerk schreiben möchte, ist ihm kein Satz gut genug und sein Talent versagt ihm den Dienst. Sein Verleger macht ihm dagegen Druck und setzt Marcus ein Ultimatum. Um sich besser konzentrieren zu können und weil er Hilfe erwartet, geht er zu seinem Mentor Harry Quebert, der ihm alles über das Schreiben beigebracht hat. Doch auch dieser kann ihm nicht helfen und so reist Marcus wieder ab und geht nach New York zurück.
Kaum zurück, erreicht ihn die Nachricht, dass Harry unter Mordverdacht steht und das im Zuge der Ermittlungen herauskommt, dass Harry eine Beziehung mit dem Mordopfer hatte. Da diese zum Zeitpunkt der Tat erst 15 Jahre alt war und Harry schon über 30, wird er als Autor und Mensch verteufelt und seine Werke aus allen Bibliotheken und Buchhandlungen entfernt. Dies und das schon erwähnte Manuskript sind Indizien, die Harry schwer belasten und keiner, außer Marcus, glaubt mehr an seine Unschuld und alle fragen sich nur noch, wie lange es dauert, bis Harry verurteilt wird und wie hoch die Strafe ausfällt. Doch im Zuge seiner Ermittlungen, die durch Perry Gahalowood von der State Police unterstütz werden, stellt Marcus fest, dass die Dinge nicht so eindeutig stehen, wie sie eingangs aussahen. Doch die Wahrheit, die Marcus herausfinden wird, stellt alles in den Schatten und er wittert die Chance, durch sein Wirken Harry zu entlasten. Als Zugabe fällt ihm die Geschichte seines Lebens in den Schoß, die er zu einem Buch verarbeiten wird und das ihn zum nächsten großen Autor machen wird.

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[Rezension]: François Garde – Was mit dem weißen Wilden geschah

Was mit dem weißen Wilden geschahWas ist Zivilisation?

Ein Mensch, drei Leben, die er geführt hat und zwei davon werden uns in diesem Buch näher gebracht. Wage angelehnt an einen wahren Fall, erzählt uns François Garde eine Geschichte von einem jungen Mann, der in einer unzivilisierten Welt zurück gelassen wurde, 17 Jahre in dieser verbrachte und als dem Stamm angepasster Mann wieder in seine ursprüngliche Umgebung eingegliedert werden soll.

Narcisse Pelletier, der auf dem Schiff Saint Paul seinen Dienst als Schiffsjunge tätigt, landet mit der Crew von diesem Schiff vor der Nordostküste Australiens. Wasserknappheit auf dem Schiff und einige kranke Crewmitglieder lassen dem Kapitän keine Wahl als an diesem unwirtlichen und noch nicht erkundeten flecken Erde an Land zu gehen, um nach Wasser zu suchen. Bei diesem Landgang entfernt sich Pelletier von der ihm zugewiesenen Gruppe, um weiter landeinwärts nach einer tauglichen Wasserquelle zu suchen. Darüber vergisst er die Zeit und als er zur Küste zurück kommt, ist das Schiff samt allen Besatzungsmitgliedern verschwunden und kein Mast ist mehr am Horizont auszumachen. Anfangs mit großer Hoffnung, die sich aber nach und nach zerschlägt, wartet er auf die Rückkehr des Schiffs. Am Ende seiner Kräfte und kurz vor dem Verdursten wird er von einer einheimischen Aborigines- Frau aufgesammelt, die ihm zu trinken gibt und für ihn nach etwas essbarem jagt. Da Narcisse sich nicht anders zu helfen weiß und auf die Hilfe dieser Frau angewiesen ist, folgt er ihr und kommt somit zu einem Stamm von Aborigines, die sich gerade in diesem Gebiet aufhalten. In einem Anfall von Aggression, so scheint es jedenfalls Narcisse, entkleiden sie ihn und entfernen einen Ohrring, den er auf einen seiner Reisen hat stechen lassen, auf brutale Art, indem sie ihn einfach vom Ohr abreißen. Ansonsten kümmern sich keiner um den fremden weißen Mann, der auf einmal in ihrer Mitte auftaucht. Sie lassen ihn zwar nicht verhungern oder verdursten, aber indem sie ihn bei den Frauen und Kindern lassen, zeigen sie ihm auch, dass er unter den Männern nicht angenommen wird. Anfangs sperrt sich Narcisse, den Gepflogenheiten dieses Stammes zu folgen und macht viele Dinge (außer essen und trinken) eher widerwillig mit, da er denkt, dass er noch gerettet wird. Doch so nach und nach merkt er, dass für ihn keine Hilfe kommt und er lässt sich immer mehr auf diese Menschen ein, die sich ganz anders verhalten, als er es gewohnt ist.

17 Jahre später wird er von dem englischen Schiff John Bell durch Zufall in der Nähe desselben Ortes, an dem er auch gestrandet war, inmitten eines Stammes Aborigines gefunden, die gerade an der Bucht fischen sind. Er wird mit einem Trick auf das Schiff gelockt und nach Sydney gebracht und als Sensation angesehen, aber trotz allem festgehalten. Da er weder sprechen kann oder will und niemand weiß, welcher Nationalität er angehört, wird vom Gouverneur von Sydney ein Test vorgeschlagen, um genau das herauszufinden. Der französische Forscher und Reisende Octave de Vallombrun, der sich gerade zufällig in Sydney befindet, lockt bei diesem Test als Einziger mit seinem Französisch eine Reaktion bei dem wilden Weißen hervor, wodurch festgestellt wird, dass er französischer Abstammung ist. Bei Octave de Vallombrun weckt es ab diesem Punkt den Forscherdrang, da er an Narcisse erforschen will, wie es dazu kommen konnte, dass er alles, was er je über die Zivilisation gelernt hat und was den Begriff Zivilisation westlichem Maßstabs überhaupt definiert, verlernt hat. Doch dieses Vorhaben gestaltet sich im Endeffekt schwieriger als gedacht, denn wie es Narcisse im Laufe der Bekanntschaft mit de Vallombrun sagt: „Reden ist wie Sterben.“.

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