[Rezension]: Arno Frank – So, und jetzt kommst du (Buch/Hörbuch)

Jeden Tag steht ein Dummer auf Eigentlich war ich dieses Jahr darauf aus, so wenig wie möglich neue Bücher zu kaufen und zu lesen, doch spazierte lässig, fröhlich, frei dieses Buchjuwel um die Ecke, welches ich schon jetzt zu den besten Büchern des Jahres aus dem deutschsprachigen Raum zähle, zumindest für mich persönlich. Sentimental, frech... Weiterlesen →

[Rezension]: David Wagner – Leben

Über den Tod das Leben erfahren Der Erzähler, mutmaßlich ist es David Wagner selbst, isst einen Apfelmuß, obwohl er gar keinen Apfelmuß mag. Er isst ihn und spürt ein komisches krabbeln im Hals und kurz darauf muss er sich übergeben. Er spuckt in großen Mengen Blut in die Badewanne. Sofort springen alle Alarmglocken an –... Weiterlesen →

[Rezension]: Michael Kraske – Vorhofflimmern 

Die roten Socken auf rechts gedreht  "Ankommen war ein Parcours aus Fettnäpfchen." (Vorhofflimmern, Seite 22) Michael Kraskes Roman „Vorhofflimmern“ kam zufällig am Buchregal vorbei, als die für diesen Blog eigens erstellte, persönliche Shortlist für den Bloggerpreis des besten Debüts für den Blog erstellt wurde (Link). Diese Liste ist natürlich nicht die offizielle, aber ob „Vorhofflimmern“... Weiterlesen →

[Rezension]: Lisa Kränzler – Nachhinein

Ungleiche Blutsgeschwister Namen sind wie Schall und Rauch. So ein Gedanke schießt einem sofort durch den Kopf, wenn man Lisa Kränzlers Debüt „Nachhinein“ liest. Da werden die Hauptfiguren, aus deren Sicht wir die Geschichte erzählt bekommen, zwar mit Namen versehen, aber so verschlüsselt, dass wir ihre wahre Identität nicht erfahren. Alle weiteren Personen im engeren... Weiterlesen →

[Rezension]: Peter Henning – Die Ängstlichen

Aufrechterhaltung des erarbeiteten Status Hanau, eine Kleinstadtidylle im Dunstkreis von Frankfurt, ist der Schauplatz verschiedener Dramen innerhalb der Familie Jansen und deren Sprösslinge. Alles beginnt mit einem riesengroßen Unwetter, welches über Hanau hereinbricht, wie der Weltuntergang. Dieses Unwetter spült dabei einige Sachen an den Tag, die vorher im Verborgenen lagen und so eine Dynamik in... Weiterlesen →

[Rezension]: Marion Brasch – Wunderlich fährt nach Norden

Komischer Kauz auf spontaner Reise Wer Marion Braschs Buch „Wunderlich fährt nach Norden“ aufschlägt, sollte sich darauf gefasst machen, eine Geschichte zu lesen, die dem Namen des Hauptakteurs entspricht – sie ist verwunderlich, bezaubernd, irritierend. Es ist eine Wundertüte, deren Inhalt nicht jedem schmecken wird. Auf gewisse Begebenheiten muss man sich einlassen, damit sich ein... Weiterlesen →

[Rezension]: Richard Lorenz – So dunkel die Nacht

Richard Lorenz konnte mich schon letztes Jahr mit seinem 2014 erschienen Debütroman “Amerika-Plakate” begeistern. Ich war gefangen und fasziniert von der Sprache die er gewählt hat, um seine Geschichte zu erzählen. Auch die Geschichte an sich wusste durch seinen übernatürlichen Realismus zu überzeugen und ich war eigentlich nur traurig als ich das Buch zuklappen musste,... Weiterlesen →

[Rezension]: Sven Heuchert – Asche

Keine friedliche Welt Eine Kurzgeschichtensammlung auf die ich durch Sophies Besprechung auf dem Blog Literaturen aufmerksam geworden bin. Durch die Veröffentlichung bei dem Digitalverlag edel&electric ist das Buch nun auch bei mir auf dem Lesegerät eingezogen und ich konnte mich dem Bann, den diese Geschichten erzeugen nicht entziehen. Es sind kurze, brutale und trotz allem... Weiterlesen →

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