[Notiz]: Neue Rubrik – Elektronisch Lesen

wp-1454758947887.jpgUnter dieser Rubrik möchte ich demnächst Texte, Meinungen und Tests veröffentlichen, die das Publizieren im elektonischen Format betreffen. Hierzu mein erster Text. Viel Spaß damit

Elektronisches Lesen oder wie es in mein Leben trat

Bisher war es in meinem Leseleben so, dass ich mir nichts schöneres vorstellen konnte, als rein auf Papier meine Bücher zu verschlingen. Die Argumente, um diese Art des Lesens zu verteidigen, waren die selben, wie bei allen anderen. Ich will in dem Buch blättern, den Geruch des Papiers einatmen, will wissen, wo genau im Buch stehe und so weiter. Diese Argumente gelten nach wie vor, wenn ich zum altmodischen gedruckten Buch greife. Das wird auch so bleiben, denn ich liebe Bücher in ihrer althergebrachten Form, besonders, wenn sie gut aufgemacht sind. Doch es gibt einen ganz einfachen, pragmatischen Grund, warum ich das elektronische Lesen in mein Leben gelassen habe – Platzmangel. In einer Mietwohnung ist nie genug Platz da, noch dazu, wenn man 2 Kinder hat, um seine Bücherstapel irgendwo hin zu stellen. In irgendwelchen versteckten Ecken, wo die Kinder nicht so schnell hinkommen (sie sind noch zu klein für diese Art von Lektüre) stehen diese Stapel natürlich immer noch rum, doch es hat ein Umdenken eingesetzt. Muss ich mir wirklich jedes Buch, was ich vielleicht einmal aus Interesse lesen möchte und danach wieder, besitzen? Ich habe für mich beschlossen, dass das nicht mehr sein muss. So kam das elektronische Lesen in mein Leben.
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[Rezension]: Sven Heuchert – Asche

imageKeine friedliche Welt

Eine Kurzgeschichtensammlung auf die ich durch Sophies Besprechung auf dem Blog Literaturen aufmerksam geworden bin. Durch die Veröffentlichung bei dem Digitalverlag edel&electric ist das Buch nun auch bei mir auf dem Lesegerät eingezogen und ich konnte mich dem Bann, den diese Geschichten erzeugen nicht entziehen. Es sind kurze, brutale und trotz allem auch ruhige Ausschnitte aus einem Leben in  Deutschland, welches man nicht auf den ersten oder zweiten Blick sieht. Es sind vielmehr Geschichten, die sich im Verborgenen, im Kleinen abspielen, deswegen aber nicht minder schlimm sind. Man muss zweimal hinschauen, um zu verstehen, was da gerade passiert und warum das so ist. Erklärungen? Gibt es keine. Alles passiert. Einfach so und die antreibenden Mittel sind Wut, Angst und Resignation. Alles zusammen ergibt eine explosive Mischung, an die Sven Heuchert die Lunte legt und diese auch anzündet.

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