[Rezension]: Christian Torkler – Der Platz an der Sonne

Fluchtpunkt Afrika – Europäische Geschichte einmal anders herum gedacht Eingangs, in den ersten Kapiteln, habe ich diese primitive Sprache verflucht, mit der uns Christian Torkler und sein Hauptcharakter Josua Brenner beehren. Da wollte ich es fast schon wieder beiseitelegen. Ich wusste im Vorfeld so gut wie nichts über das Buch und dessen Inhalt und war... Weiterlesen →

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[Deutscher Buchpreis 2018]: Krieg und andere Katastrophen

Buchpreislesen Seit ich meinen Blog betreibe, immerhin sind das nun auch schon über fünf Jahre, verfolge ich auch jedes Mal mit Spannung die Preisverleihungen zum Leipziger und zum Deutschen Buchpreis. Jedes Mal sehe ich die Bücher, die da auf den Listen verteilt werden, nicke manchmal oder winke meist ab. Zu anspruchsvoll, nicht meine Kragenweite oder... Weiterlesen →

[Rezension]: Hanno Millesi – Die vier Weltteile

Museumstour der etwas anderen Art Die Grundaussage dieses Romans klang für mich spannend, weshalb ich bei der Edition Atelier explizit nach einem Rezensionsexemplar fragte, da ich das Buch pünktlich zum Erscheinungstermin gelesen und besprochen haben wollte. Nun ist doch einige Zeit vergangen und das Buch seit einiger Zeit draußen und ich konnte es mir erst... Weiterlesen →

[Rezension]: Kathrin Weßling – Super, und dir?

Drogenspuren auf dem Handydisplay Marlene, eine Frau, die die Dreißig überschritten, die ihre Ausbildung abgeschlossen hat, die einen Beruf ausübt, den es vor 10 Jahren noch nicht einmal gab. Eigentlich alles super (das Wort kommt noch öfter vor – versprochen), oder? Eigentlich nicht, denn der Job ist prekär zur Ausschreibung angesetzt und sie konkurriert mit... Weiterlesen →

[Rezension]: Sasha Maria Salzmann – Außer sich

Identitätssuche Wie will ich ein Buch beschreiben, welches sich mir nicht erschlossen hat? In das ich einfach keinen Fuß bekommen konnte? Sprachlich großes Kino, aber durch ständig wechselnde Sichtweisen, Identitätswechsel und dergleichen wurde es mir persönlich schwer gemacht, in die verschiedenen Geschichten und Figuren hineinzufinden. Als ich das Buch beendet habe, habe ich mir gedacht,... Weiterlesen →

[Rezension]: Christoph Reicho – Schlaraffenland

Was ist denn nur mit der „Jugend“ los? 30, diese Zahl ist die zeitliche Demarkationslinie, die die meisten als Abgrenzung zwischen Jugend und Erwachsensein definieren. Doch was ist mit der Jugend von heute los? Liest man sich so manch aktuelle zeitgenössische Romane durch, könnte man zu der Erkenntnis gelangen, dass denen die Entscheidungsfreude abhandengekommen ist.... Weiterlesen →

[Rezension]: Myriam Keil – Das Kind im Brunnen

Verwirrender Anfang, stärker werdend gegen EndeIris Haag, eine Frau Ende Zwanzig, Single, langweiliger Bürojob, unzufrieden mit sich und ihrem Leben. So weit, so normal, so langweilig möchte man einwenden. Ist es eingangs auch, doch Myriam Keil entwickelt daraus eine Art Psychodrama im doppelten Sinne, mit Andeutungen gespickt, nicht eindeutig auserzählt, vieles weglassend, so dass man... Weiterlesen →

[Debütpreis 2017] [Rezension]: Juliana Kálnay – Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens

Eine skurrile Hausgemeinschaft Die Hausgemeinschaft in der Nummer 29 ist ein bunt gemischter Haufen. Viele kommen, bleiben nur kurz und verschwinden wieder spurlos, andere sind schon immer da und es passiert allerlei Seltsames in dieser Wohngemeinschaft, diesem Haus, in der jeder für sich und doch alle zusammen sind. Ein buntes Potpourri aus unterschiedlichen Erzählstimmen serviert... Weiterlesen →

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